KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Mit Design Thinking den digitalen Graben überwinden

[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Mit Design Thinking den digitalen Graben überwinden“ font_container=“tag:h2|font_size:38|text_align:left|color:%23e30613″ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1521467188589{margin-top: -25px !important;}“][vc_column_text]Ein Beitrag von: Michael Lewrick, Swisscom Enterprise Customers, Patrick Link, Hochschule Luzern[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Kurz und bündig:“ font_container=“tag:h3|font_size:17|text_align:left|color:%23ffffff“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1519747666609{padding-left: 15px !important;background-color: #f07d00 !important;}“][vc_column_text css=“.vc_custom_1521472695673{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #eaeaea !important;border-left-color: #aaaaaa !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #aaaaaa !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #aaaaaa !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #aaaaaa !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 1px !important;}“]Startpunkt einer Veränderung bildet eine Reflexion des bestehenden Systems. Bestehende Annahmen müssen hinterfragt und im Transformationsprozess über Bord geworfen werden. Es lassen sich verschiedene Stufen unterscheiden. Die höchste Stufe erreicht der digitale Transformer. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er kundenzentrierte Lösungen in einem digitalen Ökosystem anbietet. Die Interaktion zwischen den Stakeholdern und den Systemen erfolgt im besten Fall ohne Intermediäre, die ein Teil eines Ökosystems sind. Das Design solcher Ökosysteme erfolgt in interdisziplinären Teams zusammen mit Nutzern und Partnern.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][vc_column_text]

Für traditionelle Unternehmen ist der Schritt in eine digitalisierte Welt oftmals eine große Hürde. Die Herausgeber des «Design Thinking Playbook» benutzen eine Metapher für die Digitale Transformation und vergleichen diesen Schritt mit einem tiefen Graben, den es zu überwinden gilt. Das Design Thinking Mindset, Co-Creation und die radikale Zusammenarbeit von interdisziplinären Teams dient dazu, den «Tanz mit dieser Unsicherheit» besser zu beherrschen.

[/vc_column_text][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fproduct%2Fdigitaler-zwilling%2F|||“ btn1_background_color=“#f07d00″ btn1_bghovercolor=“#e30613″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#ffffff“ icon_hover_color=“#f07d00″ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|||“ btn2_background_color=“#f07d00″ btn2_bghovercolor=“#e30613″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#ffffff“ btn_iconhover_color=“#f07d00″ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#ffffff“ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#ffffff“ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“3″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Design Thinking ist ein iterativer, team-orientierter Ansatz, der die Menschen, Nutzer und Kunden konsequent in den Mittelpunkt stellt. In den frühen Innovationsphasen werden mittels rascher Iterationen, verschiedene Prototypen mit dem Kunden/Nutzer getestet und so rasch, tiefgehende Lernmöglichkeiten (Deep Learnings) ermöglicht. Dabei wird oft mit einfachen, physischen Prototypen (Mock-ups) gearbeitet und einzelne kritische Funktionen oder Erlebnisse untersucht. Wichtig ist, das Ganze für den Tester (Nutzer oder Kunde) erlebbar und anfassbar zu gestalten. Auch digitale Lösungen oder Software- Applikationen können mit analogen Mitteln getestet werden. So entsteht eine Brücke zwischen der analogen und der digitalen Welt.

Gerade in frühen Phasen von Innovationsprojekten, die mit einer hohen Unsicherheit und Ungewissheit in Bezug auf technologische Möglichkeiten, Kundenbedürfnisse und -wünsche sowie Wirtschaftlichkeit, sind physische, anfassbare Prototypen hilfreich. Das trifft fast immer bei radikalen Innovationen oder dem Aufbau von gesamten Ökosystemen zu.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Mit einem Design Thinking Workshop die Digitale Transformation starten“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]

Digitale Leader haben eine klare Vision, beherrschen die Technologie-Enabler, leben ein neues Mindset und agieren mit Teams-of-Teams in der Umsetzung ihrer Strategie. Damit die verschiedenen Teams selbstorganisierend und trotzdem gut ausgerichtet agieren können, bedarf es einer klaren Vision, aus welcher die Digitalisierungsstrategie abgeleitet werden kann. Die Richtung, in welche sich das Unternehmen entwickeln soll, muss allen klar sein.

Das neue Mindset wird zentral für die Veränderung von einem bislang eher deduktiv geprägten Denken hin zu einem Design Thinking Mindset. Die Einstellung der Einzelnen und der ganzen Teams muss stimmen. Damit die interdisziplinären Teams herausragende Ergebnisse erzielen können, ist eine positive Energie zentral.

Jedes Unternehmen in jeder Branche muss selbst definieren, welche Technologien und Technologie-Enabler es braucht und welche Elemente ein Teil der Value Proposition werden. Das Wissen um diese Schlüsseltechnologien ist am besten im Unternehmen selbst oder im Business-Ökosystem zuverlässig verfügbar. Eine Möglichkeit dafür besteht in der Zusammenarbeit mit Startups, Technologiefirmen oder auch Universitäten.
Zudem muss die Talententwicklung mit Fähigkeiten im Digital-Bereich sichergestellt werden. Neben dem Fachwissen sind auch methodisches Wissen und die Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams zu entwickeln.

[/vc_column_text][vc_single_image image=“4918″ img_size=“large“ add_caption=“yes“ alignment=“center“][vc_custom_heading text=“Wie Digitale Transformation initiiert und schrittweise entwickelt wird“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

Bei der Digitalen Transformation müssen die traditionellen Unternehmen einen tiefen Graben überwinden (siehe Abbildung 1). Die bislang gültigen Prämissen wie z. B. produktzentrierte Entwicklung, klassische hierarchische Organisationsstrukturen und ein starker Fokus auf Marktanteilen, physische Transaktionsketten mit Intermediären, gelten oft nicht mehr. In vielen Branchen bedeutet dies, dass eine Transformation der gesamten Organisation notwendig wird. Mögliche Stufen für die Entwicklung dieser Fähigkeiten können wie folgt aussehen:
1) Mit Design Thinking ein neues Mindset aufbauen. Zusammen mit Kunden werden neue Lösungen und Kundenerlebnisse entwickelt (Co-Creation).
2) Diese Art der (Zusammen-)Arbeit wird schrittweise auf die Organisation ausgeweitet. Möglichst viele Teams sollen in der Lage sein, agil und transversal zusammenzuarbeiten. Teams-of-Teams werden gebildet und die Organisation verändert sich von innen heraus.
3) Viele Dinge lassen sich besser skalieren, wenn Netzwerkeffekte genutzt und ganzheitliche digitale Business Ökosysteme entwickelt werden, statt einzelne Produkte und Services mit singulären Alleinstellungsmerkmalen.
4) Diese Denkweise hilft in einem nächsten Schritt die Intelligenz in dezentrale Strukturen zu überführen und Geschäftsprozesse und -transaktionen ohne Intermediäre durchzuführen. Die agile, transversale Zusammenarbeit findet nicht mehr nur in Teams innerhalb der Organisation statt, sondern über die Unternehmensgrenzen hinweg.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Erst reflektieren und dann mit positiver Energie transformieren“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]

Zu oft haben wir in den letzten Jahren beobachten müssen, dass die Digitale Transformation wie ein Veränderungsmanagementprojekt aufgesetzt wurde. Von Top-Down gedacht, geplant und umgesetzt. Die Maßnahmen wurden vom Führungsteam definiert und durch die Vermittlung von Dringlichkeit in die Organisation getragen. Erfolgreich waren diese Ansätze leider nur sehr selten. Aus diesem Grund sollten wir die Digitale Transformation mit Design Thinking starten und dann, wie bereits beschrieben, transversal über die Unternehmenssilos hinaus unter Einbezug aller angehen. Am Ende des Tages möchten wir ein System verändern, in dem Menschen wirken. Deshalb haben wir gute Erfahrung damit gemacht, den Menschen in der Organisation Raum zu geben, den Erkenntnisprozess selbst zu durchlaufen und so ein neues gemeinsames Verständnis zu gestalten. Es geht darum, gemeinsam ein Mindset zu gestalten, welches zur jeweiligen Organisation und seinen Mitarbeitern passt.

Am Anfang steht jedoch eigentlich immer die Notwendigkeit die eigenen Annahmen über Bord zu werfen und Achtsamkeit walten zu lassen. Wir können diese erste Phase auch als Reflexion bezeichnen. Die anderen Schritte für die Etablierung folgen unseren bekannten Design Thinking-Prinzipien (siehe Abbildung 2).

[/vc_column_text][vc_single_image image=“4920″ img_size=“large“ add_caption=“yes“ alignment=“center“][vc_custom_heading text=“Technologie als Chance für die Veränderung sehen“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]

Zudem ist eine Tatsache, dass uns Technologie immer wieder Möglichkeiten für große Umbrüche gibt. Die digitalen und technologischen Umbrüche haben die Welt bereits stark verändert und werden das in Zukunft noch viel schneller und weitreichender tun. Aktuell sind wir in einer Phase, in der zum Beispiel Blockchain als Technologie-Enabler die nächste Revolution einleiten könnte. Neue Markteilnehmer formieren sich und neue Werteströme werden definiert. Dies bedeutet aber auch, dass Industrien, die in ihren alten Mustern verharren und einzelne Intermediäre mittel- bis langfristig aus dem Markt verdrängt werden.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Was dies für traditionelle Herausforderer heißt“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]

Wer zum Beispiel in einer Blockchain-Welt überleben will, muss die Fähigkeiten und das Mindset besitzen, um sich auf ein Ökosystem-Play einzulassen und aktiv diese Rolle gestalten. Die meisten Unternehmen befinden sich jedoch noch in einer Phase, in der die Digitale Transformation eher ad hoc in zufällig initiierten Initiativen zustande kommt und durch die Automatisierung von Prozessen getrieben ist. Für eine höhere Maturität sollten, wie bereits beschrieben, weite Teile des Unternehmens in die Exploration von neuen Möglichkeiten mit einbezogen werden. So entstehen vereinzelt Produkte und Services, die bereits digitale Funktionalitäten aufweisen, wie zum Beispiel Sensoren. Durch die stetige Verbreitung des Design Thinking Mindsets stellt sich eine höhere Ausrichtung auf den Kunden und seine Bedürfnisse ein. Digitale Lösungen mit einer hohen Kundenfokussierung erlauben es, als digitaler Player im Markt aufzutreten, der transversal und vernetzt innoviert. Die Öffnung nach außen, mit einer verstärkten Zusammenarbeit mit Partnern zur Etablierung von neuartigen digitalen Angeboten, ist maßgeblich, um sich als digitaler Ökosystem-Player aufzustellen. Aus unserer Erfahrung bewegen sich Unternehmen auf verschiedenen S-Kurven, was die digitale Ausrichtung angeht (siehe Abbildung 3). Innerhalb von den einzelnen SKurven steigt die Leistungsfähigkeit S-förmig an. Zwischen den jeweiligen Ausrichtungen braucht es jedoch gebündelte Kräfte und positive Energie, um gezielt die nächste S-Kurve der Digitalen Transformation zu nehmen.

Je höher auch unsere Automatisierung und der Digitalisierungsgrad wird, desto mehr sind wir auch auf die Menschen hinter den Firmen angewiesen, mit ihnen zusammen gestalten wir zukünftig mehr als jemals zuvor unsere Business Ökosysteme, gemeinsame Value Proposition und Win-Win-Situationen für die Beteiligte. Und die Menschlichen-Beziehungen sind sehr analog, sie basieren auf Vertrauen, Empathie, gemeinsame Visionen und vieles mehr.

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