[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Investition aus Liebe“ font_container=“tag:h1|font_size:48|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1685426509955{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Von der Philanthropie zum Impact Investing“ font_container=“tag:h2|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1685426532745{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]Im Gespräch mit Susanne Bregy, Phineo gAG
(Titelbild: © AdobeStock | 576195207 | cartoon-IT)[/vc_column_text][ultimate_spacer height=“15″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Kurz und Bündig“ font_container=“tag:h2|font_size:34|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1685093212522{margin-top: -25px !important;}“ el_class=“box-headline“][vc_row_inner el_class=“box-content-wrapper“][vc_column_inner][vc_column_text]Impact Investing ermöglicht es Einzelpersonen und Unternehmen, ihre Investitionsbudgets für soziale sowie nachhaltige Ziele einzusetzen. Während in Ländern wie den USA und Großbritanien Impact Investing bereits auf große Resonanz trifft, fehlt im deutschsprachigen Raum meist die Erfahrung mit der Assetklasse. Doch auch in Deutschland wächst der Markt – und das vor allem durch das wachsende Verantwortungsbewusstsein junger, meist weiblicher Investor:innen.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][ultimate_spacer height=“30″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][vc_column_text]Als gemeinnütziges Analyse- und Beratungshaus unterstützt die Phineo gAG ihre Klient:innen bereits seit 2009 in Sachen wirkungsvolles Engagement. Über die reine Philanthropie hinaus bietet Phineo inzwischen auch Unterstützung zum Thema Investment. Mit gezielten Investitionen wird Geld zum Enabler von nachhaltigem und sozialem Engagement.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“ Wie kam Phineo von der Philanthropie zum Impact Investing?“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“][vc_column_text]SB: Viele von unseren Kund:innen, Privatpersonen wie auch Unternehmen, und auch Phineo selbst wollten mehr tun als rein philanthropisch tätig zu sein und damit hat sich das Thema Investment für uns geöffnet. Im Bereich Investments sind noch größere Beträge vorhanden als in der Philanthropie, und durch Impact Investing ist es möglich, gezielt nachhaltige oder soziale Ziele zu verfolgen. Davon ausgehend hat Phineo vor sechs Jahren angefangen, ein Impact Investing-Team aufzubauen, das ich jetzt seit zwei Jahren leite. Unsere Aufgabe ist es, das Prinzip Impact Investing zu verbreiten, bekannter zu machen und damit das Ökosystem zu unterstützen. Wir haben zum Beispiel die Bundesinitiative „Impact Investing“ mitbegründet, aber auch viele andere unserer Aktivitäten dienen dem Aufbau und der Stärkung von diesem noch recht kleinen Ökosystem.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Den Satz „Geld regiert die Welt“ kennen wir alle. Welche Rolle spielen Impact Investments in diesem Gefüge?“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“][vc_column_text]SB: Ja, Geld regiert die Welt, das stimmt mit Sicherheit zu einem sehr großen Teil, und obwohl es etwas negativ behaftet ist, spielt das auch im Impact Investing Bereich eine Rolle: Wenn ich Geld besitze und wir im Bereich der privaten Märkte sind, – und für uns findet Impact Investing eben überwiegend im Bereich der privaten Märkte statt – dann ist das Einsteigen in Unternehmen oder Start-ups, die gerade Geld einsammeln, eine Möglichkeit, in diesen Unternehmen Einfluss auszuüben. Wenn das Unternehmen mir ein Impact-Businessmodell vorstellt und ich nach drei Jahren Investment merke, dass in der Praxis stark davon abgewichen wird oder es nicht klappt, dann kann ich dieses Mitspracherecht dazu nutzen, Änderungen herbeizuführen.
Also ja „Geld regiert die Welt“, aber im Impact Investing-Bereich kann die Regentschaft für soziale und ökologische positive Zwecke eingesetzt werden. Ich nenne das immer die positive Kraft, die dem Kapital innewohnt, herauslösen oder nutzen.
[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“ Für wen sind Impact Investments attraktiv? Nur für Privatpersonen oder auch für Unternehmen?“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“][vc_column_text]SB: Ich würde es gerne anders differenzieren: Impact Investing ist kaum für Kleinanleger:innen geeignet, also die sogenannten Retail-Investoren. Das liegt an der Assetklasse Private Markets. Die ist sehr komplex, intransparent und man braucht viel Erfahrung sowie gute Netzwerke, um gute Investments tätigen zu können. Und das hat jemand, der sich nicht professionell mit dem Thema beschäftigt, eher nicht. Deswegen gibt es da seitens des Gesetzgebers auch strenge Regulierungen.
Der Gesetzgeber will damit verhindern, dass Oma Müller, die über die Jahre 70.000 Euro eingespart hat, ihr Erspartes in etwas hoch Riskantes steckt, wobei sie die Risiken nicht beurteilen kann, weil ihr einfach die Erfahrung fehlt. Wir bewegen uns im Investing Bereich und dort in einer sehr komplexen und auch risikoreichen Assetklasse. Das hat weniger mit Impact an sich zu tun, sondern mehr mit den Assetklassen, in denen das stattfindet. Deswegen sind die meisten Investoren Semi-Professionelle, also sogenannte Family Offices oder Ultra-High-Net-Worth Individuals und professionelle Investoren. Das sind dann wiederum die institutionellen Investoren wie Pensionskassen, Versicherungen und so weiter.
Für Unternehmen wird Impact Investing immer interessanter. Das ist aber eine Entwicklung, die wir hier in Deutschland erst seit Kurzem sehen. Gerade im Bereich Corporate Citizenship, wo man früher traditionell Corporate Giving, also Spenden von Unternehmen, und Corporate Volunteering, also die Förderung des Engagements der Mitarbeitenden, hatte, kommt jetzt auch Corporate Impact Investing mit dazu, wo es dann auch wieder um Investments geht, die Rendite bringen sollen, aber eben so, dass sie auf das Ziel des Corporate Citizenship Departments ebenfalls einzahlen.
[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Sie haben es selbst schon angesprochen: Investments sind immer risikobehaftet. Wie überzeugen Sie Investor:innen ausgerechnet auf Impact Investments zu setzen? Worin liegen die Chancen, aber auch die Risiken gegenüber klassischen Investments?“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“][vc_column_text]SB: Die Chancen liegen in der Wirkung. Also mithilfe des Investments bei einem fundamentalen Problem etwas zu verändern. Bis vor ein paar Jahren war für die Leute eigentlich diese Art der positiven Veränderungen in den Themen, die ihnen wichtig sind, nur durch Philanthropie möglich. Impact Investing hat gezeigt, dass es auch über Investment geht, und das ist eine recht neue Erkenntnis. Deswegen ist es oft so, dass diese Investoren von sich selbst aus sagen, welche Bereiche ihnen am Herzen liegen und weshalb sie darin investieren möchten. Manchmal helfen wir aber auch dabei, dieses Gebiet zu finden. Phineo befähigt die Investor:innen die gewünschte Wirkung zu erzielen. Im Gegensatz zum klassischen Investment bekommen unsere Klient:innen also nicht nur den Austausch von Risiko und Rendite. Sie bekommen Risiko, Rendite und Wirkung.
Aufgrund unserer Erfahrung können wir unsere Kund:innen auch beraten, wenn zum Beispiel ein:e Kund:in mit gewissen Erwartungen an Wirkung, Rendite und Risiko an uns herantritt. In diesem Moment ist es unsere Aufgabe, zu sagen, dass das möglicherweise so nicht funktioniert. Entweder weil die Rendite runter oder das Risiko rauf muss. So befähigen wir unsere Mandant:innen, das Dreieck aus Risiko, Rendite und Impact zu erfüllen.
Die Chancen bestehen auch darin, dass Investitionsbereiche erschlossen werden, denen ansonsten wenig Beachtung geschenkt wird. Beispielsweise kann der Bereich der Mikrofinanz-Institutionen, der Bevölkerungsgruppen bis 2,50 US-Dollar Kaufkraft am Tag betrifft, kommerziell gedacht werden. Anstelle von spendenfinanzierter Entwicklungshilfe sind hier Geschäftsmodelle denkbar. Auch Kredite für kleine und mittlere Unternehmen in Ländern des globalen Südens sind hier zu nennen. Diese betreiben zumeist keine ordentliche Buchhaltung, weswegen traditionelle Banken dort keine Kredite geben. Mit den richtigen Spezialisten können die Bonität dieser Unternehmen bestimmt und Kredite vergeben werden.
Auch Wachstumsstrategien zu entdecken, ist für mich neben der Wirkung, auch finanziell eine absolute Chance. Und die Risiken sind eigentlich sehr ähnlich im Vergleich zu anderen Investments in diesen Assetklassen. Venture Capital Investment ist immer sehr risikoreich, Private Equity vielleicht etwas weniger. Man kann das Risiko aber auch reduzieren, indem man sich zum Beispiel in Richtung von Real Assets wie Immobilien bewegt.
Ein größeres Risiko im Vergleich zu klassischen Investments liegt sicherlich darin, dass es erst wenige Erfahrungswerte gibt. Die traditionellen Venture und Private Equity Investments blicken auf 50 bis 70 Jahre Erfahrung zurück. Bei Impact Investments sind es circa 15 Jahre. Es sind weniger Opportunitäten vorhanden und viel weniger Expert:innen mit langem Track Record. Und viele Fonds sind noch eher klein. Es gibt große Investoren, die normalerweise mit einem Ticket von 100 Millionen in einen Private Equity Fonds reingehen. Das findet man im Impact Investing Bereich kaum. Da muss der Zielfonds schon mindestens eine Milliarde Euro groß sein, und davon gibt es ganz wenige.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Sobald man das Wort Impact in den Mund nimmt, muss man eigentlich auch schon Greenwashing beziehungsweise Impactwashing mitdenken. Wie stellen Sie sicher, dass das bei den Investments, die Phineo anbietet, nicht der Fall ist?“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“][vc_column_text]SB: Ich habe bereits 2011 mit Impact Investing angefangen. Damals habe ich noch in London gelebt sowie gearbeitet und da gab es schon eine entsprechende Szene. Zu diesem Zeitpunkt war das Konzept in Deutschland noch sehr unbekannt. Also habe ich am Anfang sehr dicke Bretter bohren müssen und bin sicherlich von einigen auch nicht ernst genommen worden. Man kann sich also vorstellen, dass ich deswegen sehr allergisch darauf reagiere, wenn irgendwo Impact draufsteht, nur weil es gerade in Mode ist. Bei genauerer Betrachtung stelle ich dann nämlich fest, dass es sich nicht um Impact handelt. Vielleicht ist es nachhaltig oder erfüllt CSR-Kriterien, aber für uns ist Impact Investing etwas anderes. Wir gehören schon zu den Überzeugungstäter:innen.
Mit diesem Background und unserer Erfahrung achten wir ganz genau darauf, wo denn die wahrscheinlichsten Elemente sind, die für Impactwashing stehen. Darüber hinaus machen wir aber natürlich auch eine komplette Impact Due-Diligence, wenn wir uns etwas anschauen, nicht nur die kommerzielle Due-Diligence. Da wir das auch als Dienstleistung anbieten, nutzen wir für diese Impact Messung unsere eigenen Werkzeuge. Daher bin ich ziemlich zuversichtlich, dass wir da sehr gut unterscheiden können, was Impactwashing ist und was nicht.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Welche Werkzeuge werden bei der Impact Messung von Phineo genutzt?“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“][vc_column_text]SB: Wir schauen uns zwei Dimensionen an: Das eine ist die Impact Performance und das andere ist die Impact Orientation. Bei der Impact Performance steigt man natürlich zuerst mal qualitativ ein und schätzt das Geschäftsmodell oder die Investmentstrategie ab. Bei jedem Deal danach werden dann spezielle Key-Performance-Indicators formuliert, die erfasst und getrackt werden und sich im Laufe der Jahre natürlich ansammeln. So wird die anfänglich eher qualitative Einschätzung immer mehr zu einer quantitativen, und das wird dann auch an die Investoren gemeldet.
Bei der Impact Orientation schauen wir uns die Prozesse des Unternehmens oder des Fonds in Bezug auf die Wirkung der Arbeit an. Wir achten beispielsweise darauf, wie denn der Impact mitgedacht wird. Gibt es schon irgendwelche Policies? Oder bei einem Fonds: Wie machen die denn die Impact Due-Diligence bei ihren Zielunternehmen? Wir untersuchen auch, ob es sich bei den Mitarbeitenden ebenfalls um Überzeugungstäter:innen handelt. Auch wenn ein großer Asset Manager, der viele Portfolios hat, plötzlich mit einem Impact Fond rauskommt, dann muss man sich schon die Frage stellen, ob das jetzt wirklich ernst gemeint ist oder ob der nur eine Mode mitnimmt?
Mit diesen beiden Dimensionen wollen wir natürlich auch verhindern, dass es irgendwann mal zu einem Mission Drift kommt.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Wie entwickelt sich der Impact Investment Markt?“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“][vc_column_text]SB: Das hängt ganz stark vom Land ab. Ich kenne die Märkte in den USA, dem Vereinigten Königreich, der Schweiz und Deutschland. Wenn ich diese Länder vergleiche, muss ich schon sagen, dass die Angelsachsen einen deutlichen Vorsprung haben. Private Markets sind dort in fast jedem professionellen Portfolio enthalten. Das heißt, die Assetklasse ist schon bekannt, und dann ist der Schritt vom traditionellen Investieren zum Impact Investing deutlich einfacher. In Deutschland und auch in der Schweiz scheitert Impact Investing oft an der mangelnden Erfahrung mit dieser Assetklasse. Es gibt hier viele Interessierte, aber diesen fehlt das Wissen.
Aber der Markt wächst auch in Deutschland. Wir sehen erste institutionelle Investoren und Unternehmen, die in diese Richtung gehen. Vor allem Next-Gen-Frauen sehen das als Teil ihrer Verantwortung an. Das Thema verantwortungsvolles Handeln als Investor spielt eine große Rolle. Auch durch Regulierungen entsteht hier Druck, der dem Thema einen wichtigen Schub nach vorne gibt.
[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Was wünschen Sie sich von den politischen Rahmengebern, um das Thema Impact Investing noch weiter nach vorne zu bringen?
“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“][vc_column_text]SB: Ich würde mir sehr wünschen, dass die Politik Schritte unternimmt, die das Ökosystem stärken und skalieren. Beispielsweise habe ich im Vereinigten Königreich gesehen, wie dort 2011 die Big Society Capital gegründet wurde, ein Social-Impact-Investor, der mit Geldern der vier größten britischen Banken ausgestattet sowie mit dem Geld der nachrichtenlosen Konten ausgestattet wurde. Im Gesamten waren das mehr als 600 Millionen Pfund, und dieses Geld ist in das englische, vor allem in das Londoner, Ökosystem für Impact Investing geflossen. Teilweise wurde in Fonds investiert, teilweise in Dienstleister und in Katalysatoren.
Ich weiß, dass es vor der letzten Bundestagswahl ebenfalls Lobbytätigkeiten gab, um Mittel in Deutschland für den Aufbau des Impact Investment zu nutzen. So etwas würde ich zum Beispiel sehr begrüßen. Oder dass Gelder zur Verfügung gestellt werden, die gezielt in Impact Investment Fonds investieren und nicht nur in Emerging Markets. Man könnte auch über steuerliche Bevorzugung nachdenken, indem man beispielsweise Verluste bei Impact Investments anders behandelt als bei traditionellen Investments. Das kenne ich auch aus dem Vereinigten Königreich, wo es bestimmte Produkte gibt, die steuerlich bevorzugt behandelt werden, um eben mehr Geld in diese Richtung zu mobilisieren.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.im-io.de%2Fproduct%2Fmetaverse%2F|title:Metaverse%2C%20NFTs%20%26%20Cryptos|target:_blank“ btn1_background_color=“#f3f3f3″ btn1_bghovercolor=“#f07d00″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#f07d00″ icon_hover_color=“#ffffff“ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|title:Abo||“ btn2_background_color=“#f3f3f3″ btn2_bghovercolor=“#f07d00″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#f07d00″ btn_iconhover_color=“#ffffff“ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#f07d00″ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#f07d00″ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“30″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row]