KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Immer im Netz und trotzdem erfolgreich

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[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Immer im Netz und trotzdem erfolgreich“ font_container=“tag:h1|font_size:48|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1717143034521{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Die Digitalisierung im Badminton“ font_container=“tag:h2|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1717143070919{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text css=““]Fabian Hammes, Technische Universität München

(Titelbild: AdobeStock_96814823 | kluva)[/vc_column_text][ultimate_spacer height=“15″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Kurz und Bündig“ font_container=“tag:h2|font_size:34|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1661761237969{margin-top: -25px !important;}“ el_class=“box-headline“][vc_row_inner el_class=“box-content-wrapper“][vc_column_inner][vc_column_text css=““]Künstliche Intelligenz (KI) hat den Sportbereich maßgeblich beeinflusst, so auch den Badmintonsport. Moderne Technologien wie Datenanalyse, hochauflösende Kameras und Bewegungssensoren ermöglichen tiefe Einblicke in die Leistung der Spieler:innen und bieten maßgeschneiderte Trainingspläne sowie präventive Verletzungsanalysen. Zudem könnten digitale Hilfsmittel wie Augmented Reality (AR) das Zuschauererlebnis bereichern, indem sie interaktive Daten und verschiedene Perspektiven in Echtzeit liefern. Trotz Herausforderungen wie der Akzeptanz neuer Technologien und dem Datenschutz setzt sich die Digitalisierung im Badminton durch und verspricht eine leistungssteigernde Zukunft für Spieler und Spielerinnen sowie ein fesselndes Erlebnis für Fans.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][ultimate_spacer height=“30″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][vc_column_text css=““]Von der Leistungsoptimierung über präventive Verletzungsanalysen bis hin zu einem verbesserten Zuschauererlebnis – die Einsatzmöglichkeiten digitaler Technologien im Sport sind vielfältig. Auch in finanziell etwas schwächer ausgestatteten Sportarten, wie Badminton, halten digitale Technologien unter anderem zur Trainingssteuerung oder Spielanalyse immer mehr Einzug. Die Zukunft der Digitalisierung im Badminton sieht vielversprechend aus.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text css=““]Die Einführung digitaler Technologien in den Badmintonsport ist nicht ohne Hindernisse. Eine der größten Herausforderungen ist die Integration dieser Technologien in das traditionelle Spiel. Viele Spielerinnen und Spieler sowie Coaches sind an altbewährte Methoden gewöhnt und stehen Neuerungen zunächst skeptisch gegenüber. Zudem erfordert das Management von digital erfassten Daten einen sorgfältigen Umgang, insbesondere im Hinblick auf Datenschutz und Datensicherheit. Die Speicherung und Analyse großer Datenmengen verlangen nach hochentwickelten Systemen, die sowohl zuverlässig als auch sicher sind. Eine weitere Herausforderung ist die Entwicklung und Anpassung von Trainingsprogrammen, die neue Technologien integrieren. Nicht alle Trainerinnen und Trainer verfügen über das notwendige technische Verständnis, um datenbasierte Tools effektiv zu nutzen. Hier sind Fortbildungen und eine enge Zusammenarbeit zwischen Technikexperten und Sportfachleuten gefragt.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Welches Ass hat die Digitalisierung im Ärmel?“ font_container=“tag:h3|text_align:left“ css=““][vc_column_text css=““]Die Hauptziele der Digitalisierung im Badminton sind vielfältig und zielen darauf ab, sowohl die Leistungen der Spielerinnen und Spieler als auch das Erlebnis der Zuschauenden zu verbessern. Durch den Einsatz von Datenanalyse können sowohl die Trainerinnen und Trainer als auch die Spielerinnen und Spieler tiefere Einblicke in Leistungsmuster gewinnen. Technologien wie hochauflösende Kameras und Bewegungssensoren ermöglichen eine genaue Analyse der Schlagtechnik und der Bewegungsabläufe der Spielenden. Diese Daten helfen dabei, personalisierte Trainingspläne zu entwickeln, die auf die spezifischen Stärken und Schwächen jeder Spielerin und jedes Spielers abgestimmt sind.

Weiterhin ist die präventive Analyse von Verletzungsrisiken ein Vorteil. Durch die Überwachung der Belastung und der Erholungszeiten können Trainer und Trainerinnen das Risiko von Übertraining und damit verbundenen Verletzungen reduzieren. Diese präventiven Maßnahmen sind besonders in einer Sportart wie Badminton von Bedeutung, wo schnelle wiederholte Bewegungen das Risiko für spezifische Muskel- und Gelenkverletzungen erhöhen können.

Aber auch für das Publikum könnte der Einsatz von digitalen Hilfsmitteln neue Möglichkeiten bieten, das Spiel auf innovative und interaktive Weise zu erleben. Durch Augmented Reality (AR) könnten Fans beispielsweise in Echtzeit Daten über Schlaggeschwindigkeit oder die Laufdistanz der Spielerinnen und Spieler erhalten, was das Verständnis und die Begeisterung für das Spiel erhöhen würde. Zusätzliche Kameraeinstellungen und Virtual Reality (VR) Angebote könnten das Spielerlebnis zu Hause oder im Stadion bereichern und den Fans ermöglichen, jeden Winkel des Spiels zu erleben, als säße sie direkt am Spielfeldrand. Solche AR und VR-Systeme zum erhöhten Fanerlebnis werden heutzutage beispielsweise in der NBA (Basketball) bereits angeboten.

VR bietet außerdem die Möglichkeit, Trainingsumgebungen zu simulieren. In diesen virtuellen Umgebungen, können Spielerinnen und Spieler neue Techniken üben oder Anfänger sich ohne Hemmschwelle ausprobieren.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Welche Technologien sind im Einsatz?“ font_container=“tag:h3|text_align:left“ css=““][vc_column_text css=““]Die Digitalisierung im Badminton stützt sich auf eine Vielzahl fortschrittlicher Technologien, die Schiedsrichter:innenentscheidungen, das Training und das Gesamterlebnis revolutionieren können. Eines der bekanntesten Beispiele ist das Hawk-Eye-System, das bereits in vielen anderen Sportarten (wie beispielsweise Tennis) etabliert ist und auch im Badminton zunehmend an Bedeutung gewinnt. Dieses hochpräzise Kamerasystem wird für Linienentscheidungen verwendet und ist in der Lage, den genauen Ort, an dem der Ball den Boden berührt, zu bestimmen. Hawk-Eye bietet nicht nur eine unparteiische Entscheidungshilfe in strittigen Situationen, sondern sammelt auch wertvolle Daten über die Flugbahn des Balls, die für weitere Analysen genutzt werden können.

Neben Hawk-Eye spielen Wearable Technologies eine zunehmend wichtige Rolle im modernen Badminton. Spielerinnen und Spieler tragen mit Sensoren ausgestattete Kleidung, die fortlaufend Daten über ihre physiologischen Zustände und Bewegungsmuster sammelt. Diese Sensoren messen verschiedene Parameter wie Herzfrequenz, Geschwindigkeit und sogar die Intensität der Schläge. Die Daten werden in Echtzeit analysiert, um den Coaches Rückmeldungen über die Leistung und das Wohlbefinden der Spielenden zu geben und bei Bedarf Anpassungen im Training vorzuschlagen.

Darüber hinaus gewinnt Machine Learning zunehmend an Bedeutung im Badminton. Durch die Analyse großer Datenmengen können Algorithmen Muster erkennen, die für das menschliche Auge nicht sichtbar sind. Dies kann Trainerinnen und Trainern sowie den Spielenden helfen, verborgene Stärken und Schwächen in ihren Spielen zu identifizieren. Machine Learning wird auch eingesetzt, um personalisierte Trainingspläne zu erstellen, die auf den individuellen Bedürfnissen jedes Spielers und jeder Spielerin basieren und somit deren Potenzial maximieren.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Schlag auf Schlag. Wie geht´s weiter?“ font_container=“tag:h3|text_align:left“ css=““][vc_column_text css=““]Die Zukunft der Digitalisierung im Badminton sieht vielversprechend aus, mit immer weiter fortschreitenden technologischen Entwicklungen, die sowohl Trainerinnen und Trainern als auch den Spielenden helfen werden, ihre Fähigkeiten zu optimieren. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Entwicklung und Implementierung von Technologien, die nicht nur funktionell sind, sondern auch von den Spielenden und Coaches akzeptiert und angewendet werden können. Ein interessanter Aspekt der Zukunft ist die verstärkte Nutzung von künstlicher Intelligenz, um nicht nur Trainingsdaten zu analysieren, sondern auch Echtzeittaktiken während der Spiele zu unterstützen. Algorithmen könnten zukünftig mögliche Spielzüge des Gegners oder der Gegnerin vorhersagen und, basierend auf der Analyse vergangener Spiele, strategische Empfehlungen geben.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Herausforderungen beim Einsatz künstlicher Intelligenz im Sport“ font_container=“tag:h3|text_align:left“ css=““][vc_column_text css=““]Bei der Integration von KI können sechs zentrale Herausforderungen identifiziert werden: Datensammlung, Verbindung von KI mit Spitzensport, Kontrolle durch Praktiker:innen, Erklärbarkeit, robuste Vorhersagemodelle und das Schließen des SMPA-Kreislaufs. Insbesondere das Schließen dieses Kreislaufs, das für eine selbstadaptive KI notwendig ist, birgt großes Potenzial zur Leistungssteigerung, stellt jedoch aufgrund der Komplexität der erforderlichen Systemintegration die ultimative Herausforderung dar.

Obwohl Sensoren und Analysemodelle relativ leicht einzusetzen sind und der Spitzensport direkt von den aktuellen Entwicklungen in der KI profitieren kann, ist das Risiko eines Scheiterns bei der Implementierung eines geschlossenen KI-Kreislaufs in einer hochrangigen Sportumgebung aufgrund technischer Schwierigkeiten oder Akzeptanzprobleme beträchtlich. Maschinelles Lernen, insbesondere Vorhersagemodelle, könnte in den kommenden Jahren das beste Verhältnis von Risiko und Potenzial bieten, vor allem in finanziell weniger gut ausgestatteten Sportarten wie dem Badminton. Der Einsatz von Transferlernen, das die Anwendung von ML-Methoden auf kleinere Datensätze ermöglicht, wird als besonders vielversprechend angesehen. Dieser Ansatz könnte zukünftig eine Schlüsselrolle spielen, um die Forschung im Bereich KI und Sport voranzutreiben und letztendlich den SMPA-Kreislauf zu schließen, um Trainer:innen und Athlet:innen adaptive Unterstützung zu bieten.

Als zukunftsweisend wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch die Entwicklung von internationalen Standards für die technologische Ausstattung im Badminton herausstellen, was sicherstellen wird, dass alle Spielerinnen und Spieler, unabhängig von ihrem Standort oder ihrer finanziellen Unterstützung, Zugang zu den gleichen Analysetools und -daten haben werden. Dies würde eine gleichmäßigere Spielfeldgestaltung fördern und die Sportart global gerechter machen.

Schließlich könnten Fortschritte in der Materialwissenschaft zu intelligenteren, anpassungsfähigeren Sportgeräten führen, die dazu beitragen können, die Leistung zu verbessern und das Verletzungsrisiko weiter zu minimieren. Intelligente Schläger, die Daten über den Aufprall und die Ballgeschwindigkeit liefern, könnten bald keine Zukunftsmusik mehr sein, sondern eine Standardausrüstung für Badmintonspieler weltweit.

Mit diesen Entwicklungen steht der Badmintonsport an der Schwelle zu einer neuen Ära, in der digitale Technologie nicht nur die Art und Weise verändert, wie das Spiel gespielt und trainiert wird, sondern auch, wie es von Fans weltweit erlebt wird. Die Digitalisierung öffnet ein Fenster zu unzähligen Möglichkeiten, die Effizienz, Fairness und den Genuss des Spiels zu verbessern. Vielleicht ist das auch eine Chance, dass der Sport einen Schub über die breite Masse erhält und an Bekanntheit und Beliebtheit gewinnt.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.im-io.de%2Fproduct%2Fdigital-sports%2F|title:Digital%20Sports|target:_blank“ btn1_background_color=“#f3f3f3″ btn1_bghovercolor=“#f07d00″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#f07d00″ icon_hover_color=“#ffffff“ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|title:Abo||“ btn2_background_color=“#f3f3f3″ btn2_bghovercolor=“#f07d00″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#f07d00″ btn_iconhover_color=“#ffffff“ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#f07d00″ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#f07d00″ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“30″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row]

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