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Der Bauplan für Europas Stärke: Industriepolitik im Netzwerkzeitalter
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Der Bauplan für Europas Stärke:

Industriepolitik im Netzwerkzeitalter

Diane Robers, Julia Elspaß, Bernard Braaten, EBS Universität für Wirtschaft und Recht

(Titelbild: © Adobe Stock | 1594077985 | Ganang )

Kurz und Bündig

Wettbewerbsfähigkeit entsteht zunehmend in vernetzten Wertschöpfungsökosystemen aus Unternehmen, Forschung, Kapitalmärkten und politischen Rahmenbedingungen. Innovations-, Produktions- und Finanzökosysteme beeinflussen gemeinsam Wachstum, Resilienz und technologische Souveränität. Mithilfe einer strategischen Portfoliomatrix lassen sich europäische Branchen und regionale Cluster nach aktueller Stärke und zukünftigem Potenzial bewerten. Schlüsselindustrien mit hoher Forschungsintensität, schnellen Innovationszyklen und großem Investitionsbedarf gelten dabei als besonders relevant für Europas wirtschaftliche Zukunft.

Ein Forschungsdurchbruch entsteht im Labor, Kapital fließt in ein Start-up, Produktionskapazitäten werden aufgebaut und neue Lieferketten entstehen. Wirtschaftliche Stärke entwickelt sich längst nicht mehr isoliert innerhalb einzelner Branchen, sondern in eng vernetzten Ökosystemen aus Unternehmen, Forschung, Infrastruktur und Politik. Während andere Weltregionen gezielt strategische Industrien fördern, steht Europa vor einer entscheidenden Frage: Welche Wertschöpfungsökosysteme sichern künftig Wachstum, Innovation und technologische Unabhängigkeit?

Die aktuelle geopolitische und wirtschaftliche Lage Europas, geprägt von globalem Wettbewerbsdruck, tiefgreifenden technologischen Umbrüchen und einer internationalen Abhängigkeit in Schlüsseltechnologien sowie politischer Steuerungsschwäche, erfordert eine grundlegende Neuausrichtung der Industriepolitik hin zu einer systemischen Perspektive auf Innovations- und Wertschöpfungsprozesse [1]. Der Industrial Accelerator Act, mit dem die Europäische Kommission Investitionen, Innovationen und den Ausbau strategisch wichtiger Industrien in Europa beschleunigen möchte, signalisiert bereits den politischen Willen, diesen Weg einzuschlagen. In seiner bisherigen Ausgestaltung greift der Ansatz jedoch noch zu kurz [2]. Isolierte Branchenperspektiven reichen nicht mehr aus, da Wettbewerbsfähigkeit zunehmend in sektorübergreifenden Netzwerken entsteht, in denen Wissen, Ressourcen und Kompetenzen neu kombiniert werden. Werden Wertschöpfungsökosysteme in den Mittelpunkt gerückt, lassen sich Wechselwirkungen zwischen Branchen, Akteuren, Ressourcen und institutionellen Rahmenbedingungen strategisch nutzen. Entscheidend ist Transparenz darüber, welche Sektoren und Unternehmen für Europas Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit besonders relevant sind.


Wertschöpfung entsteht nicht allein durch neue Technologien oder Erfindungen, sondern durch deren erfolgreiche Überführung in marktfähige Produkte und Dienstleistungen. Als Mehrwert gegenüber bestehenden Lösungen führen Innovationen zu Wettbewerbsvorteilen, die wiederum erhöhte Renditen und Reinvestitionen in weiteres Wachstum ermöglichen [3].


Die Erforschung neuer Innovationsmöglichkeiten ist ein ko-evolutionärer Lernprozess mit Zuliefernden und der Kundschaft innerhalb eines Produktionsökosystems [4]. Dabei spielt die Fähigkeit einzelner Akteure, besonders wertvolle und schwer imitierbare Ressourcen gezielt einzusetzen, eine zentrale Rolle für die Schaffung nachhaltiger Wettbewerbsvorteile [5]. Entscheidend ist, diese Ressourcenbasis kontinuierlich an veränderte Rahmenbedingungen durch das frühzeitige Erkennen von Chancen (sensing), deren konsequente Nutzung (seizing) und die zielgerichtete Weiterentwicklung bzw. Neuausrichtung der eigenen Strukturen (transforming) anzupassen [6].

Ökosysteme als Grundlage europäischer Wettbewerbsfähigkeit

Innovationsökosysteme bündeln die Beziehungen, Institutionen und Akteure solcher Lernprozesse und nehmen damit eine zentrale Rolle im Wertschöpfungssystem ein. Agile Strukturen und Interaktionen beschleunigen Lern- und Transformationsprozesse, vernetzen Kompetenzen und adressieren Innovationsthemen effektiv – speziell, wenn Digitalisierung als integrativer Treiber zu Vernetzung, Synchronisation und Skalierung von Akteursbeiträgen genutzt wird [7]. Innovationsökosysteme übersetzen diese Basis in neue Technologien, Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle, die zu nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen führen. Diese Wettbewerbsvorteile führen durch Effizienz- und Qualitätsgewinne zu erhöhten Renditen [8], die wiederum durch aufholende Konkurrenz im Sinne kreativer Zerstörung erodieren können [9]. Damit Innovationen realisiert werden können, müssen technologische Entwicklungen, Marktmechanismen und Kapitalflüsse ineinandergreifen. Speziell Finanzmärkte fungieren dabei als Bewertungs- und Allokationsmechanismus für innovative Leistungen und transformieren Ersparnisse der Haushalte in Wachstumskapital [10].


Ein Wertschöpfungsökosystem kann vereinfacht als ein Netzwerk verschiedener Akteure verstanden werden, die gemeinsam an der Schaffung wirtschaftlicher Wertschöpfung arbeiten [11]. Dazu gehören beispielsweise Unternehmen, Forschungseinrichtungen, politische Institutionen oder weitere beteiligte Organisationen und Personen [7] [11].


Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel aller Beteiligten, von Forschung und Entwicklung (F&E) über Produktion bis hin zu Finanzierung, Infrastruktur und regulatorischen Rahmenbedingungen. Gemeinsam beeinflussen diese Faktoren, wie erfolgreich Innovationen entstehen und wirtschaftlich genutzt werden können [7] [12].


Das Wertschöpfungsökosystem lässt sich dabei in drei eng miteinander verbundene Bereiche unterteilen: Produktionsökosysteme, Innovationsökosysteme und Finanzökosysteme. Ergänzt wird dieses Zusammenspiel durch Standortfaktoren wie Infrastruktur, Steuern, Regulierung, Fachkräfteverfügbarkeit und das Forschungsumfeld [1]. Sie entscheiden maßgeblich darüber, wie gut sich Unternehmen und Regionen an neue Markt- und Technologieentwicklungen anpassen können.


Ebenso wichtig sind stabile politische, wirtschaftliche und institutionelle Rahmenbedingungen, die langfristige Planung und Investitionen ermöglichen [1]. Abbildung 1 fasst diese systemische Betrachtungsweise zusammen.


Wie erfolgreich solche Ökosysteme sind, zeigt sich daran, ob es gelingt, Ressourcen zu bündeln, Innovationen in marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu überführen und diese erfolgreich zu skalieren. Deshalb ist es entscheidend zu erkennen, welche europäischen Branchen und regionalen Cluster künftig den größten Beitrag zur Wertschöpfung leisten können.


Besonders relevant sind dabei sogenannte Key Enabling Industries [13]. Der Begriff orientiert sich an den sogenannten Key Enabling Technologies, also Schlüsseltechnologien mit hoher strategischer Bedeutung. Gemeint sind Branchen mit hoher Forschungs- und Wissensintensität, schnellen Innovationszyklen und großem Investitionsbedarf. Solche Industrien gelten als besonders wichtig für Europas Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig schaffen sie Anreize dafür, dass Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Finanzakteure ihre Aktivitäten gezielt auf Zukunftstechnologien ausrichten [14].

Abbildung 1: Grundlegendes Strukturprinzip eines langfristig wettbewerbsfähigen Wertschöpfungsökosystems (EBS Universität, basierend auf [1] [6] [11]) 
Abbildung 1: Grundlegendes Strukturprinzip eines langfristig wettbewerbsfähigen Wertschöpfungsökosystems (EBS Universität, basierend auf [1] [6] [11]) 

Portfolioanalyse als strategischer Kompass

Essenziell ist, wie die aktuelle und zukünftige Leistungs- und Entwicklungsfähigkeit europäischer Branchen bzw. regionaler Cluster systematisch bewertet werden kann. Hierfür eignet sich die Portfolioanalyse als strategisches Werkzeug. Sie hilft dabei, Entwicklungspotenziale sichtbar zu machen, europäische Branchen und regionale Cluster miteinander zu vergleichen und industriepolitische Entscheidungen gezielter auszurichten. Dadurch können Investitionen und Fördermaßnahmen auf jene Ökosysteme konzentriert werden, die für Europas Wettbewerbsfähigkeit den größten strategischen Nutzen versprechen. Gleichzeitig schafft die Analyse mehr Transparenz über die Bedeutung, Vernetzung und Zukunftsfähigkeit europäischer Wirtschaftsbereiche.

Auf Grundlage bekannter Portfolio-Modelle der Boston Consulting Group [15] [16] und McKinsey & Company [16] wurde dafür eine strategische Portfoliomatrix entwickelt (Abbildung 2). Diese bewertet Branchen und Cluster anhand ihrer aktuellen Leistungsfähigkeit sowie ihres zukünftigen Entwicklungspotenzials und ordnet sie in neun Kategorien ein.


Die Bewertung berücksichtigt dabei sowohl klassische wirtschaftliche Faktoren wie Innovationskraft, Produktivität, Exportstärke, Ressourcenausstattung und Fachkräfteverfügbarkeit als auch zukunftsorientierte Kriterien. Dazu zählen beispielsweise Resilienz, technologische Souveränität, Versorgungssicherheit, Transformationsfähigkeit und stabile Lieferketten.


Durch die Kombination dieser aktuellen und zukünftigen Faktoren entsteht eine ganzheitliche Bewertung europäischer Branchen und Cluster, wie sie die nachfolgende Grafik zeigt. Dadurch lassen sich industriepolitische Maßnahmen gezielter identifizieren, priorisieren und umsetzen.


Für die einzelnen Bereiche der Portfoliomatrix lassen sich unterschiedliche strategische Handlungsempfehlungen ableiten:


Strategic Leaders:
Branchen oder Cluster mit hoher aktueller Wertschöpfung und großem Zukunftspotenzial. Sie sollten gezielt gefördert, international gestärkt und durch Investitionen in Forschung, Infrastruktur und Fachkräfte abgesichert werden.


Emerging Champions: Bereiche mit starkem Wachstum und hoher Zukunftsrelevanz, die sich jedoch noch im Aufbau befinden. Wichtig sind hier Skalierung, Wissenstransfer und passende Standortbedingungen.


Established Pillars:
Wirtschaftlich starke und etablierte Branchen mit begrenztem langfristigem Wachstumspotenzial. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, benötigen sie kontinuierliche Modernisierung und technologische Weiterentwicklung.


Emerging Transformers: Branchen mit solider Ausgangslage, die jedoch unter hohem Veränderungsdruck stehen. Ihre Wettbewerbsfähigkeit hängt davon ab, wie frühzeitig und konsequent sie sich strategisch neu ausrichten.

Mature Anchors: Wirtschaftlich weiterhin relevante, aber strategisch zunehmend an Bedeutung verlierende Bereiche. Ursachen können beispielsweise sinkende Nachfrage, geringe Anpassungsfähigkeit oder starke Abhängigkeiten von bestehenden Strukturen sein. Hier sind Effizienzsteigerungen, Transformationen und gegebenenfalls eine Neupositionierung notwendig. Auch die Standortbedingungen sollten kritisch überprüft werden.


Transformation Candidates: Branchen oder Cluster mit hoher struktureller Bedeutung, die sich jedoch in einer akuten Transformationsphase befinden. Erforderlich sind tiefgreifende Veränderungen und die Entwicklung neuer strategischer Rollen.


Strategic Enablers: Bereiche mit aktuell noch geringer wirtschaftlicher Stärke, die jedoch eine wichtige Rolle für Europas Zukunft spielen können. Aufgrund ihres hohen strategischen Potenzials, beispielsweise für Schlüsseltechnologien oder zentrale Zukunftsziele, sollten sie frühzeitig durch Investitionen, Infrastrukturmaßnahmen und politische Unterstützung gefördert werden.


Emerging Enablers: Noch junge oder instabile Bereiche mit großem Entwicklungspotenzial. Damit sie sich langfristig zu wichtigen Zukunftsindustrien entwickeln können, brauchen sie verlässliche Rahmenbedingungen, gezielte Anreize und innovationsfreundliche Standorte.


Sunset Candidates:
Branchen oder Cluster mit geringer Wettbewerbsfähigkeit und begrenztem Zukunftspotenzial. Hier sollte kritisch geprüft werden, ob Fördermittel und Ressourcen weiterhin sinnvoll eingesetzt sind oder besser in zukunftsfähigere Bereiche investiert werden sollten.

Abbildung 2: Strategische Portfoliomatrix zur Bewertung der aktuellen und zukünftigen Leistungs- und Entwicklungsfähigkeit europäischer Branchen und Cluster (EBS Universität, in Anlehnung an [15], [16] und [17])
Abbildung 2: Strategische Portfoliomatrix zur Bewertung der aktuellen und zukünftigen Leistungs- und Entwicklungsfähigkeit europäischer Branchen und Cluster (EBS Universität, in Anlehnung an [15], [16] und [17])

Handlungsperspektiven: Strategische Priorisierung für ein wettbewerbsfähiges Europa

Um Europas Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern, braucht es mehr Transparenz darüber, welche Branchen und regionalen Wirtschaftscluster für Wachstum, Innovation und technologische Unabhängigkeit besonders wichtig sind. Eine systematische Bewertung solcher Ökosysteme hilft dabei, Investitionen und politische Maßnahmen gezielt auf die Bereiche zu konzentrieren, die für Europas Zukunft den größten strategischen Nutzen haben.


Gleichzeitig müssen die Rahmenbedingungen stärker an die Bedürfnisse dieser Ökosysteme angepasst werden. Dazu gehören beispielsweise eine leistungsfähige Infrastruktur, ausreichend Fachkräfte, innovationsfreundliche Gesetze und verlässliche regulatorische Bedingungen. Neben der Förderung bereits starker Branchen ist es außerdem wichtig, wirtschaftlich schwächere, aber strategisch bedeutsame Bereiche frühzeitig zu modernisieren und weiterzuentwickeln.


Besonders relevant sind dabei sogenannte Key Enabling Industries. Damit sind Industrien gemeint, die eine Schlüsselrolle für zukünftige Technologien und wirtschaftliche Entwicklungen spielen. Ihre frühe Förderung und Skalierung gilt als entscheidend für Europas technologische und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit.

Wo Europa gezielt investieren sollte

Für Entscheidungstragende bedeutet das, dass wirtschafts- und industriepolitische Planung nicht allein auf vergangenen Entwicklungen beruhen darf. Stattdessen braucht es ein besseres Verständnis dafür, welche Branchen und Innovationsökosysteme künftig besonders wichtig für Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und technologische Unabhängigkeit sein werden.


Die vorgeschlagene Portfolioanalyse kann dabei helfen, die strategischen Ziele des „Competitiveness Compass“ der Europäischen Kommission [18] praktisch umzusetzen. Der Competitiveness Compass beschreibt die langfristigen Ziele Europas für Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und wirtschaftliche Stärke. Die Portfoliomatrix ergänzt diesen Ansatz, indem sie eine konkrete Bewertung einzelner Branchen und regionaler Cluster ermöglicht.

Dabei können auch die 22 Leistungsindikatoren des „Annual Single Market and Competitiveness Report 2025“ [19] genutzt werden. Diese Kennzahlen helfen dabei, die aktuelle Stärke und zukünftige Bedeutung einzelner Branchen systematisch zu bewerten.


Die Methodik lässt sich auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene anwenden. Sie kann dabei unterstützen, Förderprogramme, Infrastrukturmaßnahmen und Transformationsstrategien gezielter zu priorisieren und bietet damit einen praktischen Orientierungsrahmen für Politik und Wirtschaft.

Systemische Industriepolitik als Antwort auf Europas Herausforderungen

Die gezielte Entwicklung leistungsfähiger Wertschöpfungsökosysteme ist ein wichtiger Faktor für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit Europas. Die vorgestellte Portfoliomatrix bietet dafür einen strukturierten Bewertungsrahmen. Sie verbindet die Analyse der heutigen wirtschaftlichen Stärke einzelner Branchen und Cluster mit einer Einschätzung ihres zukünftigen Potenzials. Dadurch wird sichtbar, in welchen Bereichen Europa bestehende Stärken weiter ausbauen, notwendige Transformationen anstoßen und Investitionen gezielter einsetzen sollte. Die Matrix unterstützt damit eine Industriepolitik, die nicht nur auf aktuelle Entwicklungen reagiert, sondern langfristige strategische Ziele verfolgt.


Für politische Entscheidungstragende bedeutet das, Wettbewerbsfähigkeit aktiver und vorausschauender zu gestalten. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Industrien künftig besonders wichtig für Wachstum, Innovation und technologische Unabhängigkeit Europas sein werden. Entscheidend sind dabei unter anderem technologische Stärke, hohe Qualität, Innovationskraft und schwer kopierbare Wettbewerbsvorteile. Gleichzeitig gilt es, bereits heute starke Branchen und ihre Wertschöpfungsbeiträge zu sichern und sie bei notwendigen Transformationsprozessen zu unterstützen.

Quellen und Nachweise

Literatur

  • [1] Elspaß, J., Mattmüller, R. & Robers, D. (2025). Raus aus der Mid-Tech-Falle: Eine Industriepolitik für Europa. Wirtschaftsdienst, 105(8), 576-582. https://doi.org/10.2478/wd-2025-0148.
  • [2] Hans-Böckler-Stiftung. (2026, 10. März). *Neue Analyse des IMK: Industrial Accelerator Act: Richtiger Ansatz mit zu vielen Lücken – Made-in-Europe-Vorgaben stärken, nicht weiter verwässern*. https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-industrial-accelerator-act–richtiger-ansatz-mit-zu-vielen-luecken-75380.htm.
  • [3] Schumpeter, J. A. (2021). The theory of economic development (1. Aufl.) Routledge. (Originalquelle veröffentlicht 1911) https://doi.org/10.4324/9781003146766.
  • [4] Acemoglu, D. & Azar, P. D. (2020). Endogenous production networks. Econometrica, 88(1), 33-82. https://doi.org/10.3982/ECTA15899.
  • [5] Barney, J. (1991). Firm resources and sustained competitive advantage. Journal of management, 17(1), 99-120. https://doi.org/10.1177/014920639101700108.
  • [6] Teece, D. J. (2007). Explicating dynamic capabilities: the nature and microfoundations of (sustainable) enterprise performance. Strategic management journal, 28(13), 1319-1350. https://doi.org/10.1002/smj.640.
  • [7] Spremić, M., Ivancic, L. & Vukšić, V. B. (2020). Fostering innovation and value creation through ecosystems: case of digital business models and digital platforms. In K. Sandhu (Hrsg.), Leadership, Management, and Adoption Techniques for Digital Service Innovation (S. 25-44). IGI Global Scientific Publishing. http://dx.doi.org/10.4018/978-1-7998-2799-3.ch002.
  • [8] Aghion, P. & Howitt, P. (1992). A Model of Growth Through Creative Destruction. Econometrica, 60(2), 323-351. https://doi.org/10.2307/2951599.
  • [9] Schumpeter, J. A. (1976). Capitalism, Socialism and Democracy (1. Aufl.). Routledge. (Originalquelle veröffentlicht 1942) https://doi.org/10.4324/9780203202050.
  • [10] Lo, A. W. (2019). Adaptive markets: Financial Evolution at the Speed of Thought. Princeton University Press.
  • [11] Adner, R. (2017). Ecosystem as structure: An actionable construct for strategy. Journal of management, 43(1), 39-58. https://doi.org/10.1177/0149206316678451.
  • [12] EuProGigant. (o. D.). Glossar – Wertschöpfungsökosystem. EuProGigant. https://euprogigant.com/wissens-hub/glossar/wertschoepfungs-oekosystem/.
  • [13] Interreg Europe. (2021). Key Enabling Technologies (KETs) – A European Priority for Industrial Modernisation. Interreg Europe. https://www.interregeurope.eu/find-policy-solutions/stories/key-enabling-technologies-kets-european-priority-for-industrial-modernisation.
  • [14] Dietrich, A., Dorn, F., Fuest, C., Gros, D., Presidente, G., Mengel, P., Falck, O., Falk, S., Schmidt, C. M., Bertschek, I., Bünstorf, G., Cantner, U., Häussler, C., Requate, T., Welter, F., Paunov, C., Schwaag Serger, S., Schmidt, N., Brühl, T., Schäfer, A., Audretsch, D. B. & Phelps, E. S. (2024). Innovation in Deutschland und der EU – Weg der Stärke?. ifo Schnelldienst, 77(4), 3–37. https://www.ifo.de/DocDL/sd-2024-04-innovationen-de-eu-staerke.pdf.
  • [15] BCG (Bosten Consulting Group). (o. D.). What Is the Growth Share Matrix?. BCG. https://www.bcg.com/about/overview/our-history/growth-share-matrix.
  • [16] Runia, P., Wahl, F., Geyer, O. & Thewißen, C. (2019). Marketing: Prozess- und praxisorientierte Grundlagen (5. Aufl.). De Gruyter Oldenbourg. https://doi.org/10.1515/9783110584677.
  • [17] Meffert, H., Burmann, C. & Kirchgeorg, M. (2015). Marketing: Grundlagen marktorientierter Unternehmensführung Konzepte – Instrumente – Praxisbeispiele (12. Aufl.). SpringerGabler. https://doi.org/10.1007/978-3-658-02344-7.
  • Nelson, R. R. & Winter, S. G. (1985). An evolutionary theory of economic change. Harvard University Press.
  • [18] Europäische Kommission. (2025b, 29. Januar). A Competitiveness Compass for the EU. https://commission.europa.eu/document/download/10017eb1-4722-4333-add2-e0ed18105a34_en.
  • [19] Europäische Kommission. (2025a, 29. Januar). The 2025 Annual Single Market and Competitiveness Report: Communication from the Commission to the European Parliament, the Council, the European Economic and Social Committee and the Committee of the Regions. https://single-market-economy.ec.europa.eu/document/download/e566634a-29cf-4adf-a98d-1e708c873af8_en?filename=COM_2025_26_F1_COMMUNICATION_FROM_COMMISSION_TO_INST_EN_V10_P1_3877708.PDF.

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