
Der Bauplan für Europas Stärke: Industriepolitik im Netzwerkzeitalter
Diane Robers, Julia Elspaß, Bernard Braaten, EBS Universität für Wirtschaft und Recht
Wirtschaftliche Stärke entsteht heute immer häufiger in vernetzten Ökosystemen aus Unternehmen, Forschung, Kapitalmärkten und politischen Rahmenbedingungen. Innovations-, Produktions- und Finanzökosysteme wirken dabei gemeinsam auf Wachstum, Resilienz und technologische Souveränität. Für Europa wird es zunehmend entscheidend, strategische Schlüsselindustrien gezielt zu stärken und regionale Potenziale zu bündeln. Mithilfe von Portfoliomodellen lassen sich Branchen und Cluster nach ihrer aktuellen Wettbewerbsfähigkeit und ihrem zukünftigen Entwicklungspotenzial bewerten. Besonders relevant sind Industrien mit hoher Forschungsintensität, schnellen Innovationszyklen und großem Investitionsbedarf, die Europas wirtschaftliche Zukunft maßgeblich prägen können.








