KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Kategorie: #Innovationskultur

Illustration eines Mannes vor einem Smartphone, der zwischen verschiedenen Masken wählt – Symbol für digitale Identität, Täuschung und KI-generierte Identitäten.
#DigitalerAngriffAufDieRealität

Maskenball im Netzwerk: Zero Trust setzt auf Nachweis statt Erscheinung

Frederik Schmidt, CanMe GmbH
Vertraute Gesichter, Stimmen oder Netzwerkadressen sind längst kein verlässlicher Identitätsnachweis mehr. Deepfakes machen sichtbar, was auch für moderne Unternehmensnetze gilt: Vertrauen muss überprüfbar sein. Zero-Trust-Architekturen prüfen deshalb jede Verbindung einzeln und begrenzen den Zugriff auf notwendige Ressourcen. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und identitätsbasierte Zugänge erschweren zudem laterale Angriffe. So wird der Nachweis von Identität zur Grundlage moderner IT-Sicherheit.

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Collage aus menschlicher und robotischer Hand beim Handschlag zwischen zwei Laptops – Symbol für die Zusammenarbeit von Mensch und KI.
#DigitalerAngriffAufDieRealität

Muss es immer KI sein? Teilautomatisierung als Stärke statt Kompromiss

Dirk Eilers und Karsten Roscher, Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme IKS
Digitale B2B-Services verlagern immer mehr Aufgaben in Self-Service-Portale und automatisierte Prozesse. Dadurch profitieren Unternehmen von höherer Effizienz und besserer Skalierbarkeit, während Kund:innen oft zusätzliche Verantwortung übernehmen müssen. Die Folge können erhöhter kognitiver Aufwand, Unsicherheit und ein Gefühl von Kontrollverlust sein. Erfolgreiche digitale Services zeichnen sich deshalb nicht allein durch technische Funktionalität aus, sondern durch verständliche Nutzungskonzepte, Transparenz und gezielte Unterstützung. Entscheidend ist, dass Digitalisierung echte Entlastung schafft und nicht lediglich Arbeit von Unternehmen auf Kund:innen verlagert.

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Illustration zu Datensicherheit, digitaler Identität und Vertrauen mit Hand, Auge, Schlüssel und Schloss.
#Digitalisierung

Wer bin ich und darf ich rein? Digitale Identitäten als Infrastruktur der vernetzten Stadt

Neele Küchler, XignSys GmbH und Ali Ismailov, Stadtwerke Münster
Smart Cities benötigen mehr als einzelne Apps und digitale Portale. Gemeinsame digitale Identitäten können unterschiedliche kommunale Services über einen zentralen Zugang verbinden. Der City.Pass Münster zeigt, wie offene Standards, Identitätsdaten und klare Governance dabei zusammenspielen. Eine modulare Architektur erleichtert die Integration neuer Angebote und künftiger Lösungen wie der EUDI-Wallet. So wird digitale Identität zu einer zentralen Infrastruktur für die vernetzte Stadt.

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Illustration eines Geschäftsmanns, der einer mit „Deep Fake“ gekennzeichneten Falle ausweicht.
#DigitalerAngriffAufDieRealität

Überzeugend ist noch lange nicht wahr. Deepfakes: Wie Unternehmen handeln, bevor Klarheit herrscht

Ulrike Reimann, Scheer School of Digital Sciences at Saarland University gGmbH
Deepfake-Angriffe stellen Unternehmen besonders in der Phase zwischen Verdacht und verlässlicher Prüfung vor große Herausforderungen. Während die Echtheit eines Inhalts noch ungeklärt ist, müssen häufig bereits Entscheidungen getroffen und Informationen kommuniziert werden. Sowohl Schweigen als auch vorschnelle Dementis können dabei Vertrauen gefährden. Technische Systeme unterstützen die Verifikation, können organisatorische Verantwortung jedoch nicht ersetzen. Entscheidend sind deshalb klare Prozesse, definierte Verifikationswege und eine Kommunikation, die auch unter Unsicherheit funktioniert.

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Quantum Computing Concept: Revolutionizing Information Processing Through Quantum Mechanics.
#DigitalerAngriffAufDieRealität

Die Hardware hinter der Fälschung: Wie neue Rechenparadigmen die digitale Wahrheit verändern können

Yannis Heim und Laura Bies, AWSI
Neue Hardware könnte täuschend echte Bilder, Stimmen und Videos künftig direkt auf Endgeräten in Echtzeit erzeugen. Photonische und analoge Architekturen machen generative KI schneller und energieeffizienter. Gleichzeitig ermöglichen sie neue Verfahren zur Deepfake-Erkennung direkt am Sensor. Kryptografische Herkunftsnachweise wie C2PA sollen zusätzlich die Authentizität digitaler Inhalte absichern. Mit leistungsfähigen Quantencomputern könnte jedoch auch die langfristige Sicherheit solcher Nachweise zur Herausforderung werden.

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Business professional navigating complex digital labyrinth interface.
#PreisDerDigitalenBequemlichkeit

Lost im Kundenkonto: Orientierungslos durch digitale Services

Benjamin von Walter, Sonia Lippe, OST – Ostschweizer Fachhochschule
Digitale B2B-Services verlagern immer mehr Aufgaben in Self-Service-Portale und automatisierte Prozesse. Dadurch profitieren Unternehmen von höherer Effizienz und besserer Skalierbarkeit, während Kund:innen oft zusätzliche Verantwortung übernehmen müssen. Die Folge können erhöhter kognitiver Aufwand, Unsicherheit und ein Gefühl von Kontrollverlust sein. Erfolgreiche digitale Services zeichnen sich deshalb nicht allein durch technische Funktionalität aus, sondern durch verständliche Nutzungskonzepte, Transparenz und gezielte Unterstützung. Entscheidend ist, dass Digitalisierung echte Entlastung schafft und nicht lediglich Arbeit von Unternehmen auf Kund:innen verlagert.

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Many businessmen are sitting in a meeting. And there are electronic devices in the meeting.
#PreisDerDigitalenBequemlichkeit

Nutzen statt besitzen: Der neue Umgang mit Unternehmenshardware

Veronika von Heise-Rotenburg, Everphone GmbH
Die Bereitstellung und Verwaltung von Endgeräten wird für viele Unternehmen zunehmend komplex und ressourcenintensiv. Device-as-a-Service verlagert den gesamten Gerätelebenszyklus – von Beschaffung und Konfiguration bis zur Rücknahme – an spezialisierte Dienstleistende. Dadurch sinkt der operative Aufwand für IT- und Finanzabteilungen, während Kosten besser planbar werden. Gleichzeitig können Anforderungen an Datenschutz, Sicherheit und Nachhaltigkeit effizienter umgesetzt werden. Praxisbeispiele zeigen, dass Unternehmen so Prozesse standardisieren und wertvolle Ressourcen für strategische Aufgaben freisetzen können.

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The Moral Compass of the Mind
#Digitalisierung

Gemeinsame globale Standards: Die UNESCO-Empfehlung als ethischer Kompass für KI

Jeannine Hausmann, Deutsche UNESCO-Kommission
Weltweit wächst der Einfluss von KI, und damit steigt die Verantwortung, ihr Handeln zu regulieren. Die UNESCO-Empfehlung liefert dafür erstmals einen global anerkannten ethischen Rahmen. Sie betont den Schutz von Menschenrechten über den gesamten Lebenszyklus von KI-Systemen. Staaten sollen Leitlinien entwickeln, Diskriminierung verhindern und den gesellschaftlichen Dialog fördern. Dadurch wird ethische KI von einer freiwilligen Option zu einem internationalen Anspruch.

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Image 2: Co-founders in front of W7-X2. (Proxima Fusion)
#Digitalisierung

Fusion: The Final Frontier. These are the voyages of the next-generation stellarator reactors

Martin Kubie, Proxima Fusion in conversation with Milena Milivojevic, IM+io
Stellaratoren gelten als eine der vielversprechendsten Technologien, um die Kraft der Fusion nutzbar zu machen. Proxima Fusion setzt dabei auf detaillierte Simulationen, die das Verhalten des Plasmas bereits vor dem Bau physischer Komponenten präzise vorhersagen. Europäische Forschungspartner stärken diese Entwicklung durch Expertise in Magnetdesign und Materialforschung. Mit klaren Etappenzielen will das Unternehmen Schritt für Schritt den Weg zur dauerhaften Energieerzeugung ebnen. So entsteht eine neue Form von Pionierarbeit, deren Ziel nicht der Weltraum ist, sondern eine zuverlässige Energiequelle auf der Erde.

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Eintritt Campus Schwarzwald gGmbH
#Digitalisierung

Vom Köhlerhandwerk zur KI-Forschung: Die neue Innovationslandschaft im Schwarzwald

Stefan Bogenrieder, Tobias Riethmüller und Thilo Schlegel, Campus Schwarzwald gGmbH
Zwischen Waldlandschaft und Werkhallen entsteht eine Region, die aus handwerklicher Tradition neue technologische Impulse entwickelt. Der Campus Schwarzwald bringt Mittelstand und Wissenschaft zusammen, um Digitalisierung und Nachhaltigkeit voranzutreiben. Forschungspartner wie das KIT oder die Universität Stuttgart liefern dafür entscheidende Expertise. Die Kompetenzfelder reichen von KI und Robotik bis zu Industrial Security und moderner Funktechnologie. Dadurch entsteht ein Innovationsökosystem, das den regionalen Mittelstand im globalen Wettbewerb stärkt.

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