KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Kategorie: #Innovationskultur

Business professional navigating complex digital labyrinth interface.
#PreisDerDigitalenBequemlichkeit

Lost im Kundenkonto: Orientierungslos durch digitale Services

Benjamin von Walter, Sonia Lippe, OST – Ostschweizer Fachhochschule
Digitale B2B-Services verlagern immer mehr Aufgaben in Self-Service-Portale und automatisierte Prozesse. Dadurch profitieren Unternehmen von höherer Effizienz und besserer Skalierbarkeit, während Kund:innen oft zusätzliche Verantwortung übernehmen müssen. Die Folge können erhöhter kognitiver Aufwand, Unsicherheit und ein Gefühl von Kontrollverlust sein. Erfolgreiche digitale Services zeichnen sich deshalb nicht allein durch technische Funktionalität aus, sondern durch verständliche Nutzungskonzepte, Transparenz und gezielte Unterstützung. Entscheidend ist, dass Digitalisierung echte Entlastung schafft und nicht lediglich Arbeit von Unternehmen auf Kund:innen verlagert.

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Many businessmen are sitting in a meeting. And there are electronic devices in the meeting.
#PreisDerDigitalenBequemlichkeit

Nutzen statt besitzen: Der neue Umgang mit Unternehmenshardware

Veronika von Heise-Rotenburg, Everphone GmbH
Die Bereitstellung und Verwaltung von Endgeräten wird für viele Unternehmen zunehmend komplex und ressourcenintensiv. Device-as-a-Service verlagert den gesamten Gerätelebenszyklus – von Beschaffung und Konfiguration bis zur Rücknahme – an spezialisierte Dienstleistende. Dadurch sinkt der operative Aufwand für IT- und Finanzabteilungen, während Kosten besser planbar werden. Gleichzeitig können Anforderungen an Datenschutz, Sicherheit und Nachhaltigkeit effizienter umgesetzt werden. Praxisbeispiele zeigen, dass Unternehmen so Prozesse standardisieren und wertvolle Ressourcen für strategische Aufgaben freisetzen können.

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The Moral Compass of the Mind
#Digitalisierung

Gemeinsame globale Standards: Die UNESCO-Empfehlung als ethischer Kompass für KI

Jeannine Hausmann, Deutsche UNESCO-Kommission
Weltweit wächst der Einfluss von KI, und damit steigt die Verantwortung, ihr Handeln zu regulieren. Die UNESCO-Empfehlung liefert dafür erstmals einen global anerkannten ethischen Rahmen. Sie betont den Schutz von Menschenrechten über den gesamten Lebenszyklus von KI-Systemen. Staaten sollen Leitlinien entwickeln, Diskriminierung verhindern und den gesellschaftlichen Dialog fördern. Dadurch wird ethische KI von einer freiwilligen Option zu einem internationalen Anspruch.

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Image 2: Co-founders in front of W7-X2. (Proxima Fusion)
#Digitalisierung

Fusion: The Final Frontier. These are the voyages of the next-generation stellarator reactors

Martin Kubie, Proxima Fusion in conversation with Milena Milivojevic, IM+io
Stellaratoren gelten als eine der vielversprechendsten Technologien, um die Kraft der Fusion nutzbar zu machen. Proxima Fusion setzt dabei auf detaillierte Simulationen, die das Verhalten des Plasmas bereits vor dem Bau physischer Komponenten präzise vorhersagen. Europäische Forschungspartner stärken diese Entwicklung durch Expertise in Magnetdesign und Materialforschung. Mit klaren Etappenzielen will das Unternehmen Schritt für Schritt den Weg zur dauerhaften Energieerzeugung ebnen. So entsteht eine neue Form von Pionierarbeit, deren Ziel nicht der Weltraum ist, sondern eine zuverlässige Energiequelle auf der Erde.

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Eintritt Campus Schwarzwald gGmbH
#Digitalisierung

Vom Köhlerhandwerk zur KI-Forschung: Die neue Innovationslandschaft im Schwarzwald

Stefan Bogenrieder, Tobias Riethmüller und Thilo Schlegel, Campus Schwarzwald gGmbH
Zwischen Waldlandschaft und Werkhallen entsteht eine Region, die aus handwerklicher Tradition neue technologische Impulse entwickelt. Der Campus Schwarzwald bringt Mittelstand und Wissenschaft zusammen, um Digitalisierung und Nachhaltigkeit voranzutreiben. Forschungspartner wie das KIT oder die Universität Stuttgart liefern dafür entscheidende Expertise. Die Kompetenzfelder reichen von KI und Robotik bis zu Industrial Security und moderner Funktechnologie. Dadurch entsteht ein Innovationsökosystem, das den regionalen Mittelstand im globalen Wettbewerb stärkt.

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Green city
#Digitalisierung

Mit Moos mehr los: Wie Biofilter und Daten die Städte entlasten

Peter Sänger, Zhengliang Wu, Green City Solutions
Moose werden zu aktiven Stadtbewohnern, wenn sie in biohybriden Modulen Luft reinigen, kühlen und auf Umwelteinflüsse reagieren. Sensoren erfassen kontinuierlich Daten, die KI-Algorithmen zur Optimierung der Prozesse nutzen. So entsteht ein System, in dem Natur und Technologie eng zusammenspielen. Projekte wie CityTree oder CityBreeze machen diese Wirkung sichtbar – von deutlicher Feinstaubreduzierung bis zu spürbarer Abkühlung. Auf diese Weise wird urbane Natur zu einem Baustein smarter, widerstandsfähiger Städte.

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Data Raining Wald
#Digitalisierung

It’s Raining Data: Wasserprognosen gewinnen an Präzision

Benjamin Mewes, Okeanos Smart Data Solutions GmbH
Durch den Einsatz von KI verändert sich die Art, wie hydrologische Prognosen entstehen. Große Datenmengen werden verknüpft, Muster sichtbar gemacht und Unsicherheiten verringert. So lassen sich Extremereignisse wie Überflutungen oder Dürren deutlich früher erkennen. Diese Präzision verschafft Behörden und Einsatzkräften wertvolle Zeit für Entscheidungen. Dennoch bleibt der verantwortungsvolle Umgang mit KI zentral, damit technologische Chancen nicht zu Fehleinschätzungen führen.

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Labyrinth und Hand. Lösungen.
#Digitalisierung

Repair Culture für Bauwerke: Diagnostik, die tief unter die Oberfläche reicht

Jens Memmesheimer, Jöckel Innovation Consulting GmbH
Ideen entfalten selten Wirkung, wenn sie nur auf Papier bleiben. Erst durch die Zusammenarbeit von Handwerk, Forschung und Unternehmertum entstehen Projekte, die echte Probleme lösen. Das ZIM schafft dafür die passenden Förderstrukturen und unterstützt insbesondere kooperative Entwicklungsprojekte. Das Netzwerk „DenkmalpflegeAM“ zeigt, wie aus dieser Dynamik marktfähige Lösungen wachsen – von 3D-gedruckten Denkmalziegeln bis zu KI-gestützter Gebäudediagnostik. So entsteht eine Reparaturkultur, die Bauwerke nachhaltiger schützt.

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#Digitalisierung

Glück als Geschäftsmodell: Wie Finnland Zufriedenheit zur Wirtschaftskraft macht

Risto Vuohelainen, Business Finland
Glück ist in Finnland kein Nebeneffekt, sondern Teil der wirtschaftlichen Strategie. Hohe Lebensqualität und starke soziale Strukturen schaffen Stabilität, die Unternehmen innovativer macht. Kooperationen zwischen Forschung, Wirtschaft und Start-ups treiben technologische Entwicklungen voran. Flexible Arbeitszeiten und eine vertrauensvolle Arbeitskultur stärken Kreativität und Problemlösung. Das Ergebnis ist ein Wirtschaftsmodell, das Wohlbefinden als Wettbewerbsfaktor versteht.

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Collage: Globus, Standorte und Hände
#Digitalisierung

Die globalisierte Innovation: Neue Trends und wohin die Reise geht

Rajnish Tiwari, Hochschule Fresenius, Hamburg und Stephan Buse, Technische Universität Hamburg
Weltweit vernetzte Teams entwickeln Ideen gleichzeitig an unterschiedlichen Orten, was die Innovationslandschaft grundlegend verändert. Patente, Finanzierungsströme und F&E-Daten zeigen deutliche Verschiebungen in Richtung neuer globaler Hotspots. Multinationale Unternehmen investieren stärker im Ausland und bauen internationale Kompetenzzentren auf. Gleichzeitig erfassen traditionelle Kennzahlen viele digitale und kollaborative Innovationsformen nur unzureichend. Deshalb wird es immer wichtiger, Fortschritt neu und umfassender zu messen.

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