KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Crowd Innovation und die Frage nach der Qualität

[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Crowd Innovation und die Frage nach der Qualität“ font_container=“tag:h2|font_size:38|text_align:left|color:%23e30613″ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1576230672944{margin-top: -25px !important;}“][vc_column_text]Catharina van Delden, Philipp Jeltsch, Innosabi[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Kurz und bündig:“ font_container=“tag:h3|font_size:17|text_align:left|color:%23ffffff“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1519747666609{padding-left: 15px !important;background-color: #f07d00 !important;}“][vc_column_text css=“.vc_custom_1575540584170{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #eaeaea !important;border-left-color: #aaaaaa !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #aaaaaa !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #aaaaaa !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #aaaaaa !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 1px !important;}“]Qualität im Handel heißt nicht nur gute Waren pünktlich liefern. Im besten Fall ist Qualität ein Teil der Unternehmenskultur, der laufend und dynamisch sich den Kundenwünschen im Spiegel des Zeitgeists anpasst. Für die Gruppe der informierten Käufer ist seine Produktwahl eine bewusste Entscheidung. Heute sind sehr hohe Transparenz über Produktinhalte, Lieferketten oder Produktionsweisen gefragt. Dies ist nur mit digitalen Technologien möglich. Software und Apps im Zusammenspiel mit Kooperationen und Innovationen sind die Erfolgsrezepte für den unterschätzen Faktor Qualität im Handel.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][vc_column_text]Kaum ein anderer Begriff hat die Diskurse im Innovationsmanagement in den letzten Jahren so stark geprägt wie die „Crowd“. Quer durch alle Branchen lässt sich der Trend beobachten, dass immer mehr Unterneh-men auf Initiativen setzen, die auf verschiedenste Art und Weise die Po-tenziale einer Schwarmintelligenz anzapfen und für Innovationsprojekte nutzbar machen. Aber so unterschiedlich die einzelnen Vorhaben auch aufgestellt sind – sie eint alle die gleiche Herausforderung: Wie lässt sich die große Menge an Ideen und Daten aus Crowd Innovation Projekten in qualitativ hochwertige und vor allem umsetzbare Ergebnisse überführen? [/vc_column_text][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fproduct%2Fqualitaet-4-0%2F|title:Qualit%C3%A4t%204.0||“ btn1_background_color=“#f07d00″ btn1_bghovercolor=“#e30613″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#ffffff“ icon_hover_color=“#f07d00″ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|title:Abo||“ btn2_background_color=“#f07d00″ btn2_bghovercolor=“#e30613″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#ffffff“ btn_iconhover_color=“#f07d00″ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#ffffff“ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#ffffff“ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“3″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]

Durch  die  Einbindung  einer  Crowd  in  ihre  In-novations-   und   Entwicklungsprozesse   haben   sich viele Unternehmen in den letzten Jahren einen  völlig  neuen  Zugang  zu  Ideen,  Wissensbeständen  und  Fähigkeiten  geschaffen.  Entlang  der  Wertschöpfungskette  wird  je  nach  Anwendungsfall die gesamte Bandbreite an Unternehmensfunktionen  durch  spezifische  Initiativen  unterstützt  und  gefördert.  Populär  sind  vor  allem Kollaborationsprojekte, die darauf abzielen, neue  Produkte  und  Dienstleistungen  gemein-sam mit vielen Endkunden zu konzipieren. Ein Beispiel  ist  das  Ideenlabor  der  Postbank.  Hier  werden die Insights der Crowd genutzt, um über diverse Feedbackmechanismen Anforderungen und Bedürfnisse zu identifizieren und direkt in die Produktentwicklung zu übertragen. Offen  und  kundennah  soll  es  mit  der  neuen  Methode  werden,  digital  und  schnell  sowieso.  Denn allen voran die Geschwindigkeit, mit der neue  Technologien,  Trends  und  Kundenbedürfnisse  mittlerweile  auf kommen,  steht  im  direkten Gegensatz zu den langwierigen Zyklen klassischer Produktentwicklung in den Unter-nehmen. Fieberhaft wird deshalb nach Lösungen  gesucht,  die  dem  zunehmenden  Innovationsdruck  des  digitalen  Wandels  etwas  entgegensetzen können. Neben den Kunden rücken so auch die Mitarbeiter vermehrt in den Fokus. Beleg  dafür  sind  die  unzähligen  Accelerator-  oder Incubator-Programme, die Zeit und Res-sourcen  für  Projekte  abseits  der  alltäglichen  Aufgaben   bereitstellen   sollen.   Siemens   geht   sogar noch einen Schritt weiter. Organisiert in internen  Crowds  können  die  Mitarbeiter  auf  der  sogenannten  Quickstarter  Plattform  nicht  nur   abteilungsübergreifend   an   innovativen   Ideen  arbeiten,  Wissen  vernetzen  oder  Erfahrungen austauschen, sondern werden über eine Funding-Funktion  auch  direkt  in  die  Verteilung der Budgets eingebunden. Doch Crowd Innovation kann noch viel mehr. Es ist ein neuer Modus der Arbeitsorganisation, der es ermöglicht, die kollektive Intelligenz und Arbeitskraft  einer  nahezu  unbegrenzten  Zahl  an  Nutzern  zu  erschließen.  Viele  dieser  ungenutzten Potenziale befinden sich jedoch außer-halb  der  Unternehmensgrenzen  und  bedingen  daher die Öffnung vormals geschlossener Prozesse  für  externe  Stakeholder.  Sind  Unternehmen  bereit,  diesen  Schritt  zu  gehen,  lässt  sich  der Grundgedanke von Crowd Innovation prinzipiell auf alle Personen und Organisationen in ihrem Ökosystem ausweiten. Seien es Zulieferer, angeschlossene  Partnerfirmen  oder  Experten  öffentlicher  Institutionen.  Die  Möglichkeiten,  mithilfe einer Crowd den eigenen Innovations-aktivitäten frische Impulse zu geben, sind groß, die  damit  einhergehenden  Erwartungshaltungen allerdings auch. Wenn die Ergebnisse dem eigenen Anspruch nicht sofort gerecht werden, sinkt schnell das Vertrauen in die Methode. Da-bei  wird  oft  übersehen,  dass  die  Qualität  von  Crowd Innovation Projekten von vielen Faktoren  beeinflusst  wird  und  es  keinen  allgemein-gültigen Weg gibt, erfolgreich zu sein.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Strategische Verankerung“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]In einem ersten Schritt sollten Unternehmen genau definieren, was die Zielsetzung des Vorhabens ist und welchen Mehrwert sie durch die Zusammenarbeit mit einer Crowd schaffen möchten. Liegt der Fokus eher auf der Neuentwicklung von Produkten, auf der Ergründung unbekannter Kundenbedürfnisse oder auf der Erhöhung der Marken-Awareness? Aus der Zielsetzung lässt sich anschließend eine ganze Reihe an Prämissen ableiten. Denn jedes Vorhaben erfordert je nach Anforderung jeweils eigene Methoden, Prozesse und Personen, die in der Crowd zusammengeführt werden. An dieser Stelle ist es enorm wichtig, zu evaluieren, welche Personen den gewünschten Input liefern können und wie man diesen Input im Anschluss verwenden möchte. Zudem muss sich das Vorhaben immer an einer übergeordneten Unternehmensstrategie oder Fragestellung orientieren. Nur so lässt sich sicherstellen, dass Crowd Innovation Projekte nicht losgelöst von den restlichen Strukturen operieren und die erzielten Ergebnisse aus der Crowd tatsächlich angewendet sowie umgesetzt werden können.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Praktische Einbettung“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Nachdem die Zielsetzung für die Crowd festgelegt wurde, muss der Einsatzbereich klar um-rissen werden. Welche Abteilungen betreuen und nutzen die Crowd? Wer ist verantwortlich und trifft die Entscheidungen? Und wer darf überhaupt teilnehmen? Mit der Wahl der rich-tigen Personen, steht und fällt der Erfolg eines jeden Crowd Innovation Projekts. Zum einen muss ein Projektteam aufgebaut werden, das gewillt ist, aktiv mit der Crowd zu kollaborieren und dafür auch die notwendigen Ressourcen besitzt. Zum anderen sollten sich in der Zu-sammensetzung der Crowd möglichst unterschiedliche Wissensbestände, Erfahrungshintergründe und Fertigkeiten widerspiegeln. Je diverser der Mix, desto innovativer, hochwertiger und vor allem ausgereifter sind die Ideen. Auf einer zweiten Ebene muss das Projektteam zusätzlich systematisch Strukturen auf bauen, welche die Crowd nah an die beteiligten Fachbereiche binden. Dadurch werden Kanäle etabliert, die beständig Informationen aus dem Unternehmen in die Crowd spielen und gegenläufig Ergebnisse aus der Crowd ins Unternehmen tragen.[/vc_column_text][vc_single_image image=“15211″ img_size=“large“ add_caption=“yes“ alignment=“center“][vc_custom_heading text=“Nachhaltiger Kulturwandel“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Insbesondere diese Öffnung der Unternehmensgrenzen ist für viele Organisationen Chance und Herausforderung zugleich. In den Unternehmen wird die Integration externer Stakeholder oft mit einem Kontrollverlust und der Aufgabe der Geheimhaltung verbunden. Crowd Innovation kann jedoch nur wirklich erfolgreich sein, wenn die Unternehmen sich ganzheitlich auf den Kulturwandel einstellen und ihn auch aktiv forcieren. Dabei sollte man sich bewusst machen, dass Crowd Innovation nicht die Ablösung erfolgreicher Prozesse zum Ziel hat, sondern dass durch die zielgerichtete Nutzung externen Wissens ein Mehrwert für das Unternehmen entsteht. Schlussendlich entscheidet immer das Unternehmen selbst, zu welchem Grad es sich öffnen möchte und wie tiefgreifend die Beziehung zu Außenstehenden gestaltet werden soll. Dabei ist es hilfreich, interne Fürsprecher für Crowd Innovation Projekte zu gewinnen, um die gesamte Organisation hinter der neuen Ausrichtung zu vereinen. Im besten Fall kommt der Impuls aus der Führungsebene, die den Kulturwandel sowohl strategisch verankert als auch bewusst vorlebt. Wichtig ist auch, dass die nun etablierte Beziehung zur Crowd gepflegt wird und nachhaltig bestehen bleibt. Das signalisiert der Crowd, dass sie keine digitalen Hilfskräfte sind, sondern ihre Beiträge ernstgenommen und wertgeschätzt werden.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Motivation und Moderation“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Die Wertschätzung und Motivation der Teilnehmer ist von zentraler Bedeutung für den Projekterfolg. Der wichtigste Faktor ist dabei keineswegs monetär, sondern ideell. Kunden bringen sich in erster Linie ein, weil sie einen bestimmten Wunsch hinsichtlich eines Produkts haben und mit Ideen oder Feedback dessen Gestaltung beeinflussen können. Auch die Mitarbeiter sind von einer intrinsischen Motivation getrieben, mit ihrer Innovationsleistung zum Unternehmenserfolg beitragen zu können. Diese Art der Selbstverwirklichung generiert persönliche Erfolgserlebnisse und gibt die Möglichkeit, die eigene Reputation in der Organisation oder im privaten Umfeld zu verbessern. Es ist daher notwendig, eine proaktive und empathische Moderation der Crowd zu etablieren, die den kreativen Fluss von Ideen fördert und kanalisiert. Diese Aufgabe sollte einem Community-Manager übertragen werden, der eine Kommunikation auf Augenhöhe verfolgt. Wichtig sind präzise Aufgabenstellungen, ausführliche Projektbeschreibungen und klare Regeln. So wird bereits zu Beginn ein Erwartungshorizont abgesteckt, der hilft, den Input der Crowd sowohl quantitativ als auch qualitativ in die richtige Richtung zu lenken. Natürlich lässt sich die Motivation auch durch Incentivierungs- und Gamification-Ansätze steigern. Viel wichtiger ist es jedoch, die Crowd beständig über die weitere Verwendung ihrer Ideen zu informieren und deutlich zu machen, wie die Entscheidungsfindung zustande gekommen ist.[/vc_column_text][vc_single_image image=“15212″ img_size=“large“ add_caption=“yes“ alignment=“center“][vc_custom_heading text=“Die passende Technologie“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Vieles, was den Erfolg eines Crowd Innovation Projekts definiert, passiert lange bevor die erste Idee eingebracht und diskutiert wird. Dazu gehört auch die Wahl der passenden Technologie. Für Crowd Innovation eignen sich Plattformlösungen besonders gut, um als Intermediär zwischen dem Unternehmen und der Crowd zu fungieren. Die Plattform ermöglicht dabei nicht nur das Entstehen einer Community, sondern bildet auch den Raum, in dem Vorschläge geäußert, Ideen diskutiert und innovative Konzepte weiterentwickelt werden. Im Idealfall stellt eine solche Plattform zwei komplementäre Aspekte sicher: Zum einen muss die Plattform eine möglichst intuitive und motivierende Nutzererfahrung vermitteln. Zum anderen muss sie alle notwendigen Informationen und Rahmenbedingungen transparent aufzeigen, an denen sich die Crowd orientieren kann. Darüber hinaus sollte die Technologie sämtliche Prozesse durch den Einsatz künstlicher Intelligenz unterstützen. Die große Menge an Informationen lässt sich so am besten in qualitativ hochwertige Innovationen übertragen, da hier nach vordefinierten Kriterien Selektionsmechanismen greifen und Entscheidungen datengestützt getroffen werden. Das ist allerdings nur möglich, wenn alle Initiativen des Unternehmens mit der Plattform verknüpft sind. Dafür muss das gesamte Wissen einer Organisation auffindbar sein und relevante Personen müssen schnell identifiziert werden können. Als Faustregel lässt sich festhalten: Umso größer das Ökosystem und umso vielfältiger die beteiligten Stakeholder, desto besser die Qualität von Crowd Innovation.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][/vc_column][/vc_row]

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