KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Vernetzte Arbeitsvermittlung

[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Vernetzte Arbeitsvermittlung“ font_container=“tag:h2|font_size:38|text_align:left|color:%23e30613″ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1545062249024{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Digitale Plattformen beschleunigen die Rekrutierung und schaffen neue Arbeitsmodelle“ font_container=“tag:h2|font_size:22|text_align:left|color:%23f07d00″ use_theme_fonts=“yes“][vc_column_text]Priska Burkard, Gründerin der Skills Finder AG und Mitgründerin von TechFace[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Kurz und bündig:“ font_container=“tag:h3|font_size:17|text_align:left|color:%23ffffff“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1519747666609{padding-left: 15px !important;background-color: #f07d00 !important;}“][vc_column_text css=“.vc_custom_1545062327067{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #eaeaea !important;border-left-color: #aaaaaa !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #aaaaaa !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #aaaaaa !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #aaaaaa !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 1px !important;}“]

Die Digitalisierung macht auch vor der dem Arbeits­markt nicht Halt. Die Suche nach Arbeitnehmern und Freelancern wird mit Hilfe von Online-Plattfor­men erleichtert und ermöglicht neue Arbeitsmodelle wie zum Beispiel das Crowdworking. Für den Erfolg digitaler Plattformen in der Arbeitswelt ist vor allem die Datenqualität entscheidend. Neue Technologien wie Künstliche Intelligenz oder Blockchain können diese herbeiführen und gleichzeitig sicherstellen, dass der Mensch im Fokus des Handelns bleibt.

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][vc_column_text]

Digitale Plattformen haben bereits Einzug in die Arbeitswelt erhalten. Die zunehmende Vernetzung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern über soziale Netzwerke wie XING oder LinkedIn verändern klassische Rekrutierungsprozesse. Gleichzeitig erhalten Selbstständige mithilfe von Portalen wie Freelancermap, Workgenius oder Upwork die Möglich­keit, ihre Dienstleistungen digital und ortsunabhängig anzu­bieten. Das wirkt zum einen dem Fachkräftemangel entge­gen. Andererseits entstehen völlig neue Arbeitsmodelle, die ihren Platz in der Gesellschaft zunächst noch finden müssen.

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Digitale Plattformen setzen sich aus drei Kompo­nenten zusammen: den Anbietern, den Nachfra­gern und den Transaktionen. Die Plattform selbst steht als „virtueller Marktplatz“ im Zent­rum des Geschehens und verbindet die einzel­nen Komponenten und Akteure. Dadurch ent­stehen Netzwerke, die weit größer sind, als dieje­nigen, die wir aus der analogen Welt kennen. Den Einsatz digitaler Plattformen auf dem Ar­beitsmarkt kann man deshalb aus zwei verschie­denen Perspektiven betrachten: Zum einen die­nen sie dazu, Arbeit zu vermitteln. Der Transak­tion liegen Zeit, Fähigkeiten und Expertisen so­wie deren Entlohnung als Objekt zu Grunde. Zum andern ermöglichen sie den Zugriff auf In­formationen über zukünftige Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Das ist vor allem bei der Suche von Fachkräften relevant.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Vereinfachte Rekrutierung von Mitarbeitern“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]

Im Bereich der klassischen Rekrutierung gewin­nen digitale Plattformen immer mehr an Bedeu­tung. Die Suche von Talenten wird oft durch die von digitalen Plattformen angebotenen Informa­tionen unterstützt. Soziale Netzwerke wie XING oder LinkedIn, die sowohl privat als auch am Ar­beitsplatz stark verbreitet sind, bieten hierzu in­telligente Matching-Funktionen an. Neben den Informationen, die der potenzielle Kandidat selbst über sich Preis gibt, können Recruiter auch Referenzen und Informationen einsehen, die durch vorherige Kollegen oder andere Personen aus dem Netzwerk hinzugefügt wurden. Das ver­einfacht Bewerbungsprozesse und wirkt dem Fachkräftemangel entgegen.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Projektbasierte Vermittlung von Freelan­cern, Beratern und Interim-Managern“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

Immer mehr Firmen suchen die Unterstützung von Freelancern, Beratern und Interim Mana­gern für eher längerfristig angelegte Projektar­beiten. Das zeigte eine Studie von Accenture zu aktuellen Tech Trends im Jahr 2017 [1]: so gaben 94 Prozent der Führungskräfte an, im nächsten Jahr den Einsatz unabhängiger Freelancer in ih­rem Unternehmen erhöhen zu wollen. Selbst­ständige werden zwar zeitlich begrenzt gebucht, sie müssen jedoch genauso wie Angestellte, die gesuchten Fähigkeiten und Expertisen vorweisen können. Dazu werden in der Regel Projektbe­richte und Referenzen von früheren Auftragge­bern herangezogen. In diesem Kontext sind in den letzten Jahren Portale wie Freelancermap, Freelancer und Expertlead entstanden. In der Praxis ist die Nutzung solcher Plattformen je­doch noch verhalten: Eine Studie von McKinsey aus dem Jahr 2016 [2] hat gezeigt, das trotz des wachsenden Marktes nur 15 Prozent der Selbst­ständigen eine digitale Plattform für die Suche nach Projekteinsätzen nutzen.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Neue kurzfristige Arbeitsmodelle“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]

Neben klassischer sozialer Netzwerke und Ver­mittlungsplattformen für Freelancer hat sich ein weiterer eigenständiger Plattformtyp etabliert – so genannte Crowdworking-Plattformen. Crowd­working ist ein komplett neues Arbeitsmodell, das der sogenannten Gig Economy zugeschrieben wird. Die Grundidee ist die kurzfristige Vergabe kleiner Aufträge, an eine Vielzahl von unabhän­gigen Freiberuflern – so genannte Crowdworker. Sie bieten über Plattformen wie Upwork, Work­genius oder Fiverr ihre spezifischen Fähigkeiten oder ihre reine Zeitressource für das Umsetzen einfacher, klar definierter Aufgaben an. Kommt es zum Abschluss mit dem Auftraggeber, wer­den diese in relativ kurzer Zeit – einem so ge­nannten Gig – erledigt. Mithilfe intelligenter Matching-Algorithmen, wie sie nur bei der digi­talen Vermittlung vorkommen, finden Auftrag­geber so viel schneller diejenigen Personen, die sie suchen. Das grenzt das Modell vom traditio­nellen Konzept des Tagelöhners oder der Zeitar­beit ab. Auch der Vertragsabschluss wird durch die digitale Abwicklung beschleunigt – egal ob die Jobs online oder offline erledigt werden. Da­durch verschwimmen nationale Grenzen und das Engagieren kostengünstiger Arbeitskräfte aus Niedriglohnländern wird begünstigt. Für wen dadurch Vorteile und für wen eher Nachtei­le entstehen, bleibt hier strittig. Fakt ist: das grundsätzliche Interesse an dem neuen Arbeits­modell existiert. Dies belegt eine Studie, die von der Universität von Hertfordshire, Ipsos MORI, der Foundation for European Progressive Stu­dies (FEPS), UNI Europa und syndicom in 2017 durchgeführt wurde [3]. Als Haupteinnahme­quelle lohnt sich die kurzfristige Arbeitsweise aber meist noch nicht. Nur 12,5 Prozent der Be­fragten haben in der Studie angegeben, dass Crowdworking ihre einzige Einnahmequelle darstellt. Die Mehrheit nutzt Crowdworking le­diglich als Möglichkeit um das Haupteinkom­men aufzubessern.

[/vc_column_text][vc_single_image image=“7901″ img_size=“large“ add_caption=“yes“ alignment=“center“][vc_custom_heading text=“Wichtigkeit der Datenqualität“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Egal für welche Art von Arbeitsvermittlung digi­tale Plattformen genutzt werden: für den Erfolg ist die Qualität der Daten entscheidend. Dies hat auch die Technologie Trend Studie 2018 von Ac­centure hervorgehoben [4]. Vertrauen in die Quali­tät der Daten kann nur dann entstehen, wenn de­ren Korrektheit gegeben ist. Obwohl diese Aussa­ge in der Studie auf die Geschäftstätigkeiten appli­ziert wird, gilt sie genauso für das Recruiting. Nur wenn die eingegeben Daten korrekt sind, kann eine Plattform die erfolgreiche Vermittlung von passenden Fachkräften bewerkstelligen. Eine wichtige Technologie zur Sicherung von Daten­korrektheit ist laut der Studie die künstlichen In­telligenz (KI). Sie sollte als aktives Mitglied in den Vermittlungsprozess integriert werden. Auch hierfür gibt es bereits digitale Plattformen. Ein Beispiel hierfür ist das Startup Skills Finder.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Start-up Skills Finder“ font_container=“tag:h3|font_size:17|text_align:left|color:%23ffffff“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1545062969869{padding-left: 15px !important;background-color: #f07d00 !important;}“][vc_column_text css=“.vc_custom_1545062990072{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #eaeaea !important;border-left-color: #aaaaaa !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #aaaaaa !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #aaaaaa !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #aaaaaa !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 1px !important;}“]

Skills Finder ist eine digitale Plattform zur Vermitt­lung von Freelancern, Beratern und Interim Mana­gern. Neben dem Finden der richtigen Kandidaten, liegt der Fokus insbesondere auf der Gewährleis­tung der Datenqualität. Diese wird mithilfe von KI und moderner Blockchaintechnologie erreicht: Alle Fähigkeiten, Expertisen und Referenzen von ver­gangenen Auftraggebern werden den einzelnen Kandidaten zugeordnet. Anschließend werden sie sowohl manuell als auch durch KI-gestützte Algo­rithmen geprüft und in einem Datensatz unverän­derbar abgespeichert. Obwohl die Daten durch die Blockchain öffentlich einsehbar sind, kann nur der Kandidat als Besitzer dieses Datensatzes den Zu­griff auf die eindeutige Identität verwalten.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Vorteile und Risiken digitaler Plattformen für den Arbeitsmarkt“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]

Es gibt hierbei einige Vorteile die zu benennen sind. Der wichtigste Punkt ist die Zeitersparnis bei der Arbeitsvermittlung. Der schnelle und ein­fache Zugriff auf die Arbeitskräfte ist ein weiterer Vorteil, der vielen Unternehmen ermöglicht sofort auf Marktschwankungen zu reagieren und wett­bewerbsfähig zu bleiben. Für Arbeitssuchende entstehen mit den Plattformen mehr Möglichkei­ten, ihre Fähigkeiten, Expertisen und zeitlichen Ressourcen anzubieten. Des Weiteren können die durch die digitalen Plattformen gewonnen Daten vielseitig weiterverarbeitet werden. Die Informati­onen helfen Unternehmen zu eruieren, welche Fä­higkeiten im Markt fehlen und geben Hinweise darauf, welche Kompetenzen intern aufgebaut werden müssen. Arbeitnehmer können zudem er­kennen, welche Expertisen gesucht werden und ihre Ausbildung danach ausrichten.

Digitalen Plattformen können sich aber auch nachteilig auf den Arbeitsmarkt auswirken. Stimmen die eingegebenen Informationen nicht, kann eine digitale Plattform die Suche nach dem passenden Kandidat auch verlangsamen. Potenti­elle und passende Kandidaten werden dann ein­fach übersehen. Außerdem bleibt die Frage offen, was Crowdworking tatsächlich für den Einzelnen bedeutet? Welche Auswirkungen haben derart lose und kurzfristige Beziehungen auf das Sozial­verhalten und die Belastbarkeit?

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“„Being human again““ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]

Es ist unverkennbar, dass die Digitalisierung unse­re Arbeitswelt verändert. Das gilt auch für digitale Plattformen. Die Akzeptanz der neuen Arbeits­modelle in der Praxis ist aber noch eher gering. Obwohl viele Unternehmen sich vorstellen kön­nen, neue Modelle wie Crowdworking auszupro­bieren, fehlt die nötige Sicherheit in Bezug auf den Erfolg. Die arbeitspolitischen Gegebenheiten, die notwendig sind, um solche Modelle in der Arbeits­welt entsprechend zu reflektieren, fehlen ebenso.

Wichtig wird künftig auch sein, dass nicht außer Acht gelassen wird, dass es sich beim Thema Arbeit am Ende immer noch um Kommunikation zwischen Menschen handelt. Eine Begegnung mit einer Person kann auch in Zukunft nicht durch eine Maschine ersetzt werden. Es besteht jedoch die Chance moderne Technologien zu nutzen, um mühsame, manuelle Standardaufgaben zu auto­matisieren und den Mensch im Prozess wieder in den Fokus zu stellen. Digitale Vermittlungsplatt­formen können in diesem Kontext dabei helfen, ein breiteres Netzwerk zu nutzen, um passende Talente zum richtigen Zeitpunkt zu finden.

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