[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Mit Vielfalt und Transparenz besser verkaufen“ font_container=“tag:h2|font_size:38|text_align:left|color:%23e30613″ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1575540425503{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Der unterschätzte Faktor Qualität im Handel“ font_container=“tag:h2|font_size:22|text_align:left|color:%23f07d00″ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1575540411196{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]Julia Miosga, Die DigitalLandschaftsGärtnerin[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Kurz und bündig:“ font_container=“tag:h3|font_size:17|text_align:left|color:%23ffffff“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1519747666609{padding-left: 15px !important;background-color: #f07d00 !important;}“][vc_column_text css=“.vc_custom_1575540584170{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #eaeaea !important;border-left-color: #aaaaaa !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #aaaaaa !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #aaaaaa !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #aaaaaa !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 1px !important;}“]Qualität im Handel heißt nicht nur gute Waren pünktlich liefern. Im besten Fall ist Qualität ein Teil der Unternehmenskultur, der laufend und dynamisch sich den Kundenwünschen im Spiegel des Zeitgeists anpasst. Für die Gruppe der informierten Käufer ist seine Produktwahl eine bewusste Entscheidung. Heute sind sehr hohe Transparenz über Produktinhalte, Lieferketten oder Produktionsweisen gefragt. Dies ist nur mit digitalen Technologien möglich. Software und Apps im Zusammenspiel mit Kooperationen und Innovationen sind die Erfolgsrezepte für den unterschätzen Faktor Qualität im Handel.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][vc_column_text]„Schnell und billig“ ist nur ein kleines Segment in der riesigen Handelsbranche. Ein gesellschaftlicher Wandel im Kaufverhalten – vergleichbar mit den modernen Werten ökologischer Nachhaltigkeit – lässt das Thema Qualität für den Handel immer wichtiger werden. Digitale Technologien haben dabei das Verständnis von Qualität im Handel verändert und komplexer gemacht. [/vc_column_text][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fproduct%2Fqualitaet-4-0%2F|title:Qualit%C3%A4t%204.0||“ btn1_background_color=“#f07d00″ btn1_bghovercolor=“#e30613″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#ffffff“ icon_hover_color=“#f07d00″ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2FSIR%2Fabo%2F|||“ btn2_background_color=“#f07d00″ btn2_bghovercolor=“#e30613″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#ffffff“ btn_iconhover_color=“#f07d00″ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#ffffff“ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#ffffff“ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“3″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Die fortschreitende digitale Vernetzung hat nicht nur zu einer umfassenden Veränderung unseres alltäglichen, sondern auch unseres Wirtschaftslebens geführt. Richteten sich im Industriezeitalter Wertschöpfungsketten vertikal nach den einzelnen Branchen aus, Produktion, Logistik oder Handel, so orientieren sie sich heute horizontal an Technologien und Produktzyklen. Viele Händler vereinen mittlerweile mehrere Branchen unter einem Dach und sind somit gleichsam Logistiker sowie Technologie und Daten getriebene Unternehmen. Beste Beispiele hierfür sind Zalando, Otto oder Amazon. Durch die sogenannten Cross-Industries bilden sich neue digitale Ökosysteme, die sich gegenseitig bedingen und rasant weiterentwickeln. Ebenfalls davon betroffen ist der Kunde mit seinem Kaufverhalten, Qualitätsempfinden und seinen Anforderungen. Der Kunde von heute erwartet nicht nur ein schier unendliches Produktangebot von höchster Qualität in allen Lebensbereichen, sondern auch dessen Verfügbarkeit zu jederzeit an jedem Ort. Aber was genau bedeutet Qualität im digitalen Zeitalter und wie wird sie erzielt? Schlägt man den Begriff Qualität nach, setzt sich dieser aus drei Bedeutungen zusammen. Erstens ist Qualität die Summe aller Eigen-schaften eines Objektes, Systems oder Prozesses, zweitens die Güte und drittens die Handlung, deren Ergebnisse und individuelle Werthaltungen. Der Qualitätsbegriff bezieht sich somit nicht nur auf ein Produkt oder einen Service, sondern schließt die gesamte Wertschöpfungskette mit ein, beginnend bei der Produktion, über die Art der Lieferkette, bis hin in den Handel beziehungsweise zum Kunden sowie von dort gegebenenfalls wieder zurück in den Verwertungskreislauf.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Qualität durch Kulturwandel“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Gute Qualität beginnt in der Unternehmensstruktur. Fast alle aktuellen Studien sind sich einig, um künftig erfolgreich zu sein, bedarf es eines Kulturwandels innerhalb der Unternehmen. Seit einiger Zeit etabliert sich mehr und mehr der Begriff Business 4.0. In ihm vereinen sich die digitale Transformation, datengetriebene Prozesse, innovative Geschäftsmodelle und neue agile Arbeitsweisen. Business 4.0 stellt allgemein Gültiges auf den Prüfstand und fordert ein radikales Umdenken innerhalb der Unternehmen. Die Qualität von Produkten und Services beginnt also bei der Geisteshaltung der im Unternehmen tätigen Menschen. Der Kulturwandel kann jedoch nur durch die Geschäftsleitung initiiert werden, wobei die Größe des Unternehmens keine Rolle spielt. Sie lebt den Wandel transparent vor und setzt ihn gemeinsam mit allen Mitarbeitern um. Damit die vorhandenen und künftigen Mitarbeiter dazu in der Lage sind, bedarf es zum einen einer guten Ausstattung des Arbeitsplatzes durch modernste Technologien. Zum anderen bedarf es des Bewusstseins und des Willens der Händler, die Kompetenzen und das Wissen ihrer Mitarbeiter gleichermaßen zu fördern und in Entwicklungsprozesse mit einzubeziehen. Neue divers zusammengesetzte Teams, kreative Prozesse und Projektmanagement-Methoden sorgen für Innovationen im Unternehmen. Sie trainieren die im digitalen Zeitalter so wichtigen Softskills der Mitarbeiter, wie Kreativität, Teamfähigkeit und cross-funktionale Kompetenzen. Durch sie wird mehr Geschwindigkeit, Innovation und Kundenzentrierung generiert. Das oberste Ziel dabei ist höchste Flexibilität für Veränderungen in Strukturen, Prozessen, Führungsstilen.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Ohne Kooperation und Kollaboration geht es nicht“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Die Kollaboration des Handels untereinander wird bis heute von vielen unterschätzt und aus Angst vor der vermeintlichen Konkurrenz zu wenig genutzt. Doch viele Herausforderungen in einer digitalen Welt sind für alle Händler gleich. Die große Schwierigkeit besteht darin, neben dem eigentlichen und laufenden Kerngeschäft Lösungen zu erarbeiten. Daher werden Antworten auf schwierige Fragen von immer mehr innovativen Unternehmen in einem breiten Netzwerk erarbeitet. In den letzten Jahren haben sich bereits mehrere äußerst erfolgreiche Ökosysteme entwickelt, wie zum Beispiel den de:hubs, dem RetailTech Hub oder das gerade gestarteten Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Handel. Hier treffen Händler auf Wissenschaft, Forschung, Technologieprovider, Logistiker oder StartUps. In der Gemeinschaft erhalten die Unternehmen die Chance, zusammen an digitalen Herausforderungen zu arbeiten und Lösungen zu entwickeln.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Wandel im Handel“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Nicht nur dass die Generation Y im nächsten Jahr 2020 circa die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung ausmachen wird, gehört sie und die nachfolgende Generation Z auch zu der größten Gruppe der Konsumenten. Beide Generationen sind bereits stark von einer digitalen Lebensweise geprägt und beeinflussen somit nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Wirtschaft und mit ihr den Handel. Gerade die Generationen Y und Z fordern mehr Ressourceneffizienz, Fairness und Nachhaltigkeit im Handel. Daher gilt: Jene Unternehmen, denen es gelingt, neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln sowie Convenience und Kundenzentrierung zu schaffen, und die Wert darauf legen, das eigene Geschäftsmodell möglichst nachhaltig zu betreiben oder neue klimaneutrale Geschäftsmodelle zu entwickeln, werden die Vorreiterrolle im Markt übernehmen.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Transparenz als neues Qualitätsmerkmal“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Erst die Digitalisierung liefert die technologischen Voraussetzungen für vollständige Transparenz von Handelswaren. Wissen und Daten können zu jeder Zeit an jedem Ort eingesehen und geteilt werden, können redundant gespeichert und mittlerweile sogar fälschungssicher über die Wertschöpfungskette nachverfolgt werden. Wer eine transparente Supply Chain möchte, kommt heute nicht mehr an Apps und digitalen Plattformen vorbei. Die Plattformökonomie verdrängt klassische Service- und Produktgeschäftsmodelle. Heute reicht es nicht mehr, Ware und Dienstleistung auf einem Marktplatz online anzubieten. Es gehört dazu, als Anbieter die Nachfrage stetig im Blick zu behalten und in die Geschäftsabläufe mit einzubeziehen, Daten zu sammeln, sie vollständig zu analysieren und letztendlich auch zu monetarisieren.[/vc_column_text][vc_single_image image=“15293″ img_size=“large“ add_caption=“yes“ alignment=“center“][vc_custom_heading text=“Software für den stationären Handel“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Viele Softwareprovider haben in den letzten Jahren großen Innovationsaufwand betrieben, Händlern und Kunden mittels Technologie möglichst viel Transparenz über Produkte und Kaufverhalten zu bieten. Einige Softwarelösungen für den stationären und Onlinehandel können zum Beispiel ein nachfragegerechtes Sortiment ermittelt und somit eine hohe Servicequalität für die Kunden bietet. Umsätze der Händler werden gesteigert und gleichzeitig wird Warenüberhang, Retouren oder Lebensmittelverschwendung entgegengewirkt. Kommunen und Städte sind einem stetigen Wandel unterzogen. Menschen sterben, werden geboren, ziehen von einem Ort in den anderen. Eine intelligente Software von IBM errechnet die Zusammensetzung der Einkäufer und die Merkmale jedes einzelnen Viertels anhand der bisherigen Verkaufsdaten.Die Händler erhalten anschließend eine Empfehlung durch die Software, welche Änderungen an Sortimentsplänen umgesetzt werden sollten und gibt die voraussichtlichen Auswirkungen auf Umsatz und Gewinn an. Außerdem werden mithilfe von Bedarfsfaktoren wie Wetterberichten, loka-en Veranstaltungen oder Feiertagen Bedarfsprognosen pro Geschäft und Produkt dynamisch aktualisiert. Bestellungen können ent-sprechend angepasst werden, um Bestands-überschuss oder Regallücken zu vermeiden.Gemeinsam mit dem französischen Lebensmittelhändler Carrefour und im Rahmen der Initiative Food Trust hat IBM außerdem eine Blockchain basierte App entwickelt. Der Kunde scannt mit dem Smartphone den auf dem Produkt befindlichen QR Code und erhält sämtliche Informationen über das Produkt. Der Käufer eines Fertigkartoffelpürees kann so erfahren, wann das Püree produziert wurde, welche Kartoffeln von welchem Bauern wo angebaut und geerntet wurden. Ähnliche Informationen werden auch zu Frischeprodukten wie Milch oder Fleisch zur Verfügung gestellt. Der Kunde wird durch die Informationen in die Lage versetzt zu entscheiden, ob er ein unter den angegebenen Bedingungen produziertes Produkt kaufen möchte.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Qualität und Transparenz dank Trinkgeld“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Das Berliner Start-Up Tip Me hat einen ganz neuen Ansatz zum Thema Fairtrade entwickelt. In Abbildung 1 ist zu sehen, wie durch eine einfache Funktion jeder Kunde beim Onlineshopping ein kleines Trinkgeld direkt an den Menschen senden kann, der das Produkt, zum Beispiel ein Paar Turnschuhe, gefertigt hat. Ein Klick im Warenkorb und das Trinkgeld wird direkt und sicher an den einzelnen Arbeiter per SMS-Transaktion gesendet. Zum ersten Mal gibt es so eine direkte Verbindung zwischen Konsumenten und Produzenten. Tip Me registriert dafür alle Arbeiter der Produzenten einzeln und legt ihnen ein persönliches SMS-Konto an. Anschließend können sich die Arbeiter jedes Mal, wenn sie ein Trinkgeld per SMS erhalten, den Betrag bei einer lokalen Bank auszahlen lassen. Der Kunde erfährt so, wie und wo seine Produkte hergestellt werden, und bekommt einen Einblick in andere Lebenswelten. Die Digitalisierung bringt große wirtschaftliche Potentiale für den Handel mit sich. Diese können jedoch nur voll ausgeschöpft werden, wenn sie sowohl aktuelle als künftige Herausforderungen unseres individuellen und gesellschaftlichen Zusammenlebens löst. Manchmal hilft es im Strudel der Innovationen und Vielfalt auch einen Blick zurück zu werfen und alte Erkenntnisse in das eigene Denken und Handel zu integrieren. Und so endet dieser Beitrag im vierten Jahrhundert vor Christus bei Aristoteles, der den ursprünglichen Begriff der Ökonomie prägte. Seine Definition der Oikonomia hatte das gute Leben für alle zum Ziel. Sicherlich lohnt es, sich diese Definition in Erinnerung zu rufen, wenn wir über Qualität im Handel nachdenken.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][/vc_column][/vc_row]