KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.
4. Governance, Regulierung & Verantwortung
Wie Organisationen KI verantwortungsvoll einsetzen, den EU AI Act umsetzen und Vertrauen in datenbasierte Systeme schaffen – fundiert aus der Forschung des August-Wilhelm Scheer Instituts.
Featured Analyse · Leitartikel
Leitartikel
Der EU AI Act verändert die Spielregeln. Wir zeigen, wie Organisationen den Übergang zu risikobasierter KI-Governance gestalten.
AI Act
Von minimal bis unzulässig – wie Anwendungen eingeordnet werden.
Compliance
Vom Papier in den Alltag: Prozesse, Rollen und Nachweise.
Ethik
Werte und Prinzipien in konkrete Entscheidungen übersetzen.
Transparenz
Warum Nachvollziehbarkeit über Akzeptanz entscheidet.
Die vier Risikoklassen des EU AI Act.
Social Scoring, manipulative Systeme und Echtzeit-Biometrie im öffentlichen Raum sind verboten.
KI in kritischen Bereichen wie Personal, Gesundheit oder Justiz – mit strengen Auflagen.
Systeme mit Transparenzpflicht – Nutzer:innen müssen wissen, dass sie mit KI interagieren.
Der Großteil aller KI-Anwendungen – freiwillige Selbstverpflichtung empfohlen.
Autor:in
Leiter Forschungsbereich Governance & Regulierung
Dr. Tobias Berger forscht zu KI-Regulierung, Compliance und der praktischen Umsetzung des EU AI Act in Organisationen unterschiedlicher Größe.
Der AI Act ist die weltweit erste umfassende Regulierung von KI – mit risikobasiertem Ansatz, klaren Pflichten für Hochrisikosysteme und Verboten für unvertretbare Anwendungen.
Anbieter, Betreiber, Importeure und Händler von KI-Systemen in der EU – unabhängig vom Firmensitz, sofern das System in der EU eingesetzt wird.
Klare Rollen, dokumentierte Prozesse, Risikobewertungen, Datenqualitätsmanagement und laufendes Monitoring – eingebettet in bestehende Compliance-Strukturen.
Gestaffelt: Verbote seit Februar 2025, Regeln für General-Purpose-AI seit August 2025, Hochrisikoauflagen ab August 2026 vollständig anwendbar.
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