[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Code Red“ font_container=“tag:h1|font_size:48|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1717143192769{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Optimierung der sportlichen Leistung durch das Verständnis des weiblichen Menstruationszyklus“ font_container=“tag:h2|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1717143181337{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text css=““]Christina Pfeifer, Universität des Saarlandes
(Titelbild: ©AdobeStock | 525810293 | deagreez)[/vc_column_text][ultimate_spacer height=“15″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Kurz und Bündig“ font_container=“tag:h2|font_size:34|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1661761237969{margin-top: -25px !important;}“ el_class=“box-headline“][vc_row_inner el_class=“box-content-wrapper“][vc_column_inner][vc_column_text css=““]Das auf der Temperatur basierende Zyklustracking stellt eine kostengünstige Alternative zur Bestimmung der jeweiligen Phasen des Menstruationszyklus anhand des Zeitpunkts des Eisprungs dar. Durch die Integration von digitalen Tools und Apps können Frauen ihren Zyklus genau verfolgen und diese Daten in Zusammenhang mit ihrer sportlichen Leistung setzen. Das regelmäßige Zyklustracking trägt zudem zum Verständnis des eigenen Menstruationszyklus bei, was zu einer Verbesserung des Körpergefühls und des Wohlbefindens der Frau führen kann.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][ultimate_spacer height=“30″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][vc_column_text css=““]
Die steigende Zahl von Frauen im Sport hat das Interesse am Einfluss von Menstruationszyklen auf die Leistungsfähigkeit geweckt. Obwohl viele Spitzensportlerinnen bereits ihr Training an ihren Zyklus anpassen, ist die wissenschaftliche Debatte über den Zusammenhang zwischen der Leistung und dem Zyklus noch nicht abgeschlossen. Die herkömmliche Bestimmung der Menstruationsphasen ist mit einem hohen Kosten- und Zeitaufwand verbunden. Eine Alternative stellt das temperaturbasierte Tracking dar, das von den Frauen individuell genutzt werden kann, um zu sehen, wo sie sich in ihrem Menstruationszyklus befinden.
[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text css=““]In den letzten Jahrzehnten hat die Anzahl von Frauen, die Sport treiben, zugenommen, sowohl im Bereich der regelmäßigen körperlichen Betätigung als auch im Spitzensport. Dieser Trend ist Teil einer breiteren Entwicklung, die durch verstärkte Investitionen in den professionellen Frauensport und
eine steigende Anerkennung des weiblichen Athletentums vorangetrieben wird. Insbesondere im Kontext der Olympischen Spiele lässt sich eine signifikante Zunahme des Frauenanteils beobachten. Während dieser bei den Spielen in Seoul 1988 noch bei 26 Prozent lag, betrug dieser bei den Spielen in Rio de Janeiro 2016 bereits 45 Prozent und bei den Spielen in Tokio 2021 sogar 49 Prozent. Diese Zahlen verdeutlichen, dass Frauen im (Leistungs-) Sport zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass das Thema Menstruationszyklus und dessen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit der Frau sowohl in der Öffentlichkeit als auch in wissenschaftlichen Kreisen zunehmend Beachtung findet. Aufgrund des natürlichen Menstruationszyklus (MSZ) sind Frauen während ihrer reproduktiven Phase sich ändernden Hormonspiegeln ausgesetzt. Ebendiese
Geschlechtshormone können neben der Regulation des MSZ auch das metabolische, ventilatorische
und kardiovaskuläre System und somit gleichzeitig die sportliche Leistungsfähigkeit der Frau beeinflussen (1). Zahlreiche Spitzensportlerinnen und -teams haben öffentlich bekannt gegeben, dass sie ihr Training entsprechend dem Menstruationszyklus anpassen. Dennoch bleibt in der Wissenschaft Uneinigkeit darüber, ob und wie der MSZ die Leistungsfähigkeit der Frau beeinflusst (2). In wissenschaftlichen Untersuchungen konnte kein Einfluss des MSZ auf die Ausdauerleistung bei trainierten Ruderinnen (3), Hochleistungsschwimmerinnen (4) oder Läuferinnen (5) festgestellt werden. Jüngere Untersuchungen, die sich aus dem Labor ins Feld bewegten, untersuchten den möglichen Einfluss des MSZ auf die Leistung im Fußball (6). Im Rahmen der Studie wurden Fußballspielerinnen während der Spiele mit GPS-Trackern ausgestattet, um die unterschiedlichen
Laufleistungen in den jeweiligen Bewegungsintensitäten, wie beispielsweise das Sprinten, Joggen und Gehen, zu erfassen. Die Parameter wurden anschließend in Abhängigkeit zu den verifizierten Zyklusphasen ausgewertet. Es konnte kein Unterschied in der Laufleistung bestimmt werden. Lediglich konnte festgestellt werden, dass die Fußballspielerinnen in der Lutealphase des Menstruationszyklus eine etwas größere Distanz im hochintensiven Bereich zurücklegten als in der Follikelphase. Die Komplexität des Menstruationszyklus sowie die Herausforderungen bei der genauen Bestimmung der Zyklusphasen sind wesentliche Gründe dafür, dass die Forschung zum Thema MSZ oft widersprüchliche Evidenzen liefert (7). Die traditionellen Methoden zur Bestimmung der jeweiligen Zyklusphasen sind mit regelmäßigen Blutabnahmen verbunden, was mit hohen Kosten und einem hohen logistischen Aufwand einher geht. Dasalternativen und kostengünstigen Ansatz dar.
Die Dokumentation des eigenen MSZ mit den dazugehörigen Symptomen ermöglicht nicht nur ein besseres Verständnis, sondern bietet auch einen individuellen Ansatz für ein erfolgreiches Training, das an den Zyklus angepasst ist.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Der Menstruationszyklus: Ein Blick auf seine Phasen“ font_container=“tag:h3|text_align:left“ css=““][vc_column_text css=““]Der Menstruationszyklus ist ein natürlicher und regelmäßiger biologischer Prozess im weiblichen Körper, der hormonellen Schwankungen der Hormone Östradiol und Progesteron durchläuft. Ein durchschnittlicher MSZ hat eine Dauer von 28 Tagen, wobei Schwankungen von ± sieben Tagen als normal gelten (8, 9). Diese Schwankungen sind aufgrund einer individuellen Reifungsdauer eines Follikels mit heranreifender Eizelle in der ersten Zyklusphase möglich (9). Der MSZ wird in drei Phasen unterteilt: die Follikelphase, die Ovulationsphase und die Lutealphase. Die Unterteilung der Phasen ergibt sich aufgrund des hormonellen Zyklusverlaufs (9). Der MSZ beginnt mit dem ersten Tag der Monatsblutung, der gleichzeitig die Follikelphase einleitet. Ziele der Follikelphase sind der
Wiederaufbau der Gebärmutterschleimhaut, sowie die Reifung eines Follikels mit einer sprungreifen Eizelle. Auf hormoneller Ebene sind zu Beginn der Follikelphase niedrige Östradiol- und Progesteronkonzentration zu verzeichnen. In dieser Phase steigt die Östradiolkonzentration bis zum Eisprung an. Am Tag des Eisprungs wird eine Eizelle aus einem sprungreifen Follikel ausgestoßen und die Follikelphase endet. Nach dem Eisprung beginnt die Lutealphase. Ziel der Lutealphase ist die
Vorbereitung der Gebärmutterwand für eine mögliche Einnistung einer befruchteten Eizelle. Während dieser Phase sind hohe Hormonkonzentrationen von Östradiol und Progesteron charakteristisch. In dieser Phase steigt auch die Körperkerntemperatur um ca. 0.3 bis 0.5°C an.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Das Zyklus-Tracking im Sport“ font_container=“tag:h3|text_align:left“ css=““][vc_column_text css=““]Das Zyklus-Tracking erfährt im Kontext des Sports eine zunehmende Relevanz, da es Athletinnen
die Möglichkeit bietet, ihren Menstruationszyklus zu verstehen und ihr Training entsprechend anzupassen. Um die jeweiligen Phasen des Menstruationszyklus bestimmen zu können, ist es erforderlich, sowohl die Monatsblutung als auch den Tag des Eisprungs zu dokumentieren. Die Berücksichtigung der verschiedenen Phasen des Zyklus ermöglicht es Frauen, ihre Leistung entsprechend einzuordnen und potenzielle Auswirkungen hormoneller Schwankungen auf ihre sportliche Leistungsfähigkeit besser zu verstehen. Die tägliche Erfassung der morgendlichen
Basaltemperatur stellt eine effektive Methode des Zyklus-Trackings dar, welche wertvolle Einblicke in die individuelle Gesundheit und Leistungsfähigkeit erlaubt. Kurz vor dem Eisprung ist ein leichter Abfall der Basaltemperatur zu verzeichnen, welcher nach dem Eisprung im Mittel um 0,3 bis 0,5 °C ansteigt. Dies lässt auf die Freisetzung von Progesteron schließen. Die Temperaturhochlage bleibt über die gesamte Lutealphase bestehen und sinkt kurz vor der nächsten Monatsblutung wieder auf ihr Ausgangsniveau. Die regelmäßige Messung der Basaltemperatur ermöglicht es Frauen, ihren Zyklus
zu verfolgen und wichtige Informationen über die Länge ihres Menstruationszyklus und der einzelnen Phasen, den Tag des Eisprungs und weitere Muster zu erkennen. Diese Daten können nicht nur dabei helfen, den Zeitpunkt des Eisprungs zu bestimmen, sondern auch dabei, den gesamten Zyklusverlauf
zu verstehen und potenzielle Unregelmäßigkeiten oder Probleme zu identifizieren. Die tägliche Messung der Körpertemperatur kann mit einem ausreichend sensitivem Thermometer (mit zwei Nachkommastellen) oder mit neueren Methoden wie den intravaginalen Sensoren, wie dem OvulaRing oder trackle, durchgeführt werden. Bei der Anwendung des Thermometers ist es wichtig zu beachten, dass die Messung vor dem Aufstehen und an derselben Körperstelle (oral, vaginal, rektal) erfolgt. Die jeweiligen Sensoren werden über Nacht vaginal getragen und ermöglichen eine kontinuierliche Messung der Körpertemperatur. Die Daten werden anschließend über eine App ausgelesen und dargestellt. Der Algorithmus der jeweiligen App berechnet anhand des Temperaturprofils den Eisprung. Ein exemplarisches Temperaturprofil über einen Menstruationszyklus ist in Abbildung 1 dargestellt. Die Auswertung der Temperaturkurve erlaubt die Feststellung des Eisprungs am 16. Tag. Dieser stellt die erste Temperaturhochlage im Zyklus dar und bleibt ab diesem Zeitpunkt bestehen. Die Kenntnis des Tages des Eisprungs ermöglicht es Frauen, Athletinnen und ambitionierten Sportlerinnen, ihren Menstruationszyklus in die jeweiligen Phasen einzuteilen und ihre sportliche Leistung in einen phasenabhängigen Zusammenhang zu setzen. Das Zyklustracking sollte
kontinuierlich und regelmäßig durchgeführt werden, um etwaige Muster in der Leistungsfähigkeit, den Symptomen, der Länge der Phasen und ähnlichem zu erkennen.[/vc_column_text][vc_single_image image=“34424″ img_size=“large“ add_caption=“yes“ css=““][vc_custom_heading text=“Die Bedeutung des Zyklus-Trackings für die Leistungsoptimierung“ font_container=“tag:h3|text_align:left“ css=““][vc_column_text css=““]
Im Zeitalter fortschrittlicher Technologie haben Sportlerinnen Zugang zu einer Vielzahl von Apps, Wearables und anderen digitalen Tools, mit denen sie ihre Leistung verfolgen können. Diese Werkzeuge ermöglichen nicht nur die Messung von Trainingsdaten wie Herzfrequenz, Geschwindigkeit und Distanz, sondern auch das Tracking des Menstruationszyklus. Die Tools bieten dabei nicht nur die Möglichkeit, den Zyklus zu verfolgen, sondern auch die Gelegenheit, diese Informationen um verschiedene Parameter, wie Stimmungsschwankungen, Energielevel, Schlafmuster und körperliche Symptome, zu ergänzen. Durch die Kombination von Daten aus beiden Bereichen können interessante Zusammenhänge aufgedeckt werden. Indem sowohl der Zyklus als auch die Leistung verfolgt werden, können Sportlerinnen individuelle Muster erkennen und ihren Trainingsansatz entsprechend anpassen. Zum Beispiel könnte eine Athletin feststellen, dass sie sich um den Zeitpunkt ihres Eisprungs herum besonders stark fühlt und ihre harten Intervalleinheiten zu dieser Zeit besonders gut absolvieren kann. In diesem Fall wäre es von Vorteil, wenn sowohl die Athletin selbst als auch ihr Trainer den Zeitpunkt des Eisprungs kennen, um das Training optimal zu planen und die Leistung zu maximieren.
[/vc_column_text][ult_createlink title=“Zu den Literaturangaben“ btn_link=“url:https%3A%2F%2Fbit.ly%2F44uUPhq|title:https%3A%2F%2Fbit.ly%2F44uUPhq“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.im-io.de%2Fproduct%2Fdigital-sports%2F|title:Digital%20Sports|target:_blank“ btn1_background_color=“#f3f3f3″ btn1_bghovercolor=“#f07d00″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#f07d00″ icon_hover_color=“#ffffff“ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|title:Abo||“ btn2_background_color=“#f3f3f3″ btn2_bghovercolor=“#f07d00″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#f07d00″ btn_iconhover_color=“#ffffff“ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#f07d00″ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#f07d00″ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“30″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row]