KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Kategorie: #Netzwerk schlägt Zufall

Containerhafen mit Frachtschiffen, Kränen und einer modernen Stadt im Hintergrund und symbolisiert globale Handelsnetzwerke, Logistik und internationale Wirtschaft
#Netzwerk schlägt Zufall

Andocken statt Abdriften: Kreativnetzwerke mit stabilem Heimathafen

Lars Potyka, Dock 11, im Gespräch mit Milena Milivojevic, IM+io
Kreative arbeiten häufig projektbasiert und isoliert, während Märkte und Technologien sich ständig verändern. Dock 11 setzt hier an und vernetzt Akteur:innen der Kreativbranche im Saarland über eine Contentplattform, Veranstaltungen und Förderprogramme. Ziel ist es, Praxiswissen sichtbar zu machen und stabile Branchenkontakte aufzubauen. Ergänzend entsteht ein physischer Raum, der insbesondere junge Kreative unterstützt und Zusammenarbeit ermöglicht. Themen wie Professionalisierung, Marktzugang und technologische Entwicklungen – etwa durch KI – stehen dabei im Mittelpunkt.

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traditionelle japanischer Tempel auf r einem Hügel mit Blick über die Stadt Kyoto, umgeben von roten Herbstbäumen und Bergen im Hintergrund
#Netzwerk schlägt Zufall

Inseln der Innovation: Japans zweite Ökosystem-Generation

Kazuyoshi Sugano, JETRO (Japan External Trade Organization)
Japan setzt zunehmend auf spezialisierte Innovationsräume, in denen Städte klare technologische und industrielle Schwerpunkte entwickeln. Im Rahmen der zweiten Phase der nationalen Start-up-Ökosystem-Strategie werden 13 „Global Cities/Areas“ gefördert, darunter acht führende Hubs von Sapporo bis Fukuoka. Jede Region konzentriert sich auf spezifische Stärken wie Halbleiter, Deep Tech, Life Sciences, Green Tech oder Künstliche Intelligenz. Staatliche Programme verschiedener Ministerien sowie internationale Kooperationen unterstützen diesen Ansatz. Ziel ist es, regionales Innovationspotenzial zu bündeln und global wettbewerbsfähige Start-ups hervorzubringen.

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Blumen, deren unterirdische Wurzeln sich zu einem farbigen Netzwerk verzweigen und damit die verborgenen Verbindungen und Grundlagen von Wachstum symbolisieren
#Netzwerk schlägt Zufall

Aus Flammen werden Formeln: Plattformstrategie im globalen Anlagenbetrieb

Lars Francke, Stackable
Die MARTIN GmbH für Umwelt- und Energietechnik entwickelt seit 1925 Technologien zur thermischen Abfallbehandlung. Heute betreut das Unternehmen weltweit über 1.000 Entsorgungslinien, die täglich große Mengen an Betriebsdaten erzeugen. Eine offene Datenplattform bündelt Sensor-, Prozess- und Emissionsdaten zentral und macht sie analysierbar. Unterschiedliche Anlagenstrukturen werden harmonisiert, um einen konsistenten Überblick über Betriebsprozesse zu schaffen. So entstehen datenbasierte Services und Predictive-Maintenance-Lösungen, die den Anlagenbetrieb effizienter und transparenter machen.

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mehrere gezeichnete Alltagsszenen mit Menschen – etwa beim Radfahren, Spazierengehen oder Einkaufen – rund um ein Bündel Geldscheine
#Netzwerk schlägt Zufall

Stabil statt spekulativ: Kapital in gemeinsamer Verantwortung

Claudia Henke, Andreas Arnold, Ela Kagel, Zsolt Thomas Szentirmai, Platform Coops eG
Die Platform Coops eG entwickelt seit 2019 kooperative Geschäftsmodelle und Plattform-Genossenschaften als Alternative zu klassischen Plattformstrukturen. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Eigentum, Verantwortung und gemeinschaftlicher Organisation von Wirtschaft. Neben der Begleitung von Workers’ Buyouts zur Unternehmensnachfolge entstehen auch neue P2P-Finanzierungsmodelle, etwa ein kooperativer Stablecoin. Technische Infrastruktur wird bewusst selbst betrieben, um Datensouveränität und langfristige Unabhängigkeit zu sichern. Governance, Beteiligung, stabile Netzwerke und gemeinschaftlich organisierte Finanzierung bilden dabei die Grundlage des Ansatzes.

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stilisierte Musikerinnen und Musiker mit Streichinstrumenten, die gemeinsam ein Orchester bilden und symbolisch das Zusammenspiel verschiedener Elemente zu einem harmonischen Ganzen darstellen
#Netzwerk schlägt Zufall

Vom Solo zur Sinfonie: Kooperation als Basis digitaler Stadtökosysteme

Tobias Greff, AWSI im Gespräch mit Milena Milivojevic, IM+io
Eine Idee ist wie ein einzelner Ton – erst im Zusammenspiel mit Kapital, Markt, Technologie und Menschen entsteht daraus echte Innovation. In Deutschland wird zwar stark in Forschung investiert, doch die Kommerzialisierung bleibt oft hinter Ländern wie den USA zurück. Zwischen Laborerfolg und Markteinführung liegt häufig das sogenannte „Valley of Death“, in dem viele Innovationen scheitern. Fehlendes Wachstumskapital und mangelnde Skalierung zählen zu den wichtigsten Ursachen. Das August-Wilhelm Scheer Institut setzt deshalb auf strukturierte Forschungsökosysteme, Co-Innovation, Tech-Screening und KI-gestützte Monitoring-Prozesse, um Forschung gezielt in marktfähige Lösungen zu überführen.

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stilisierte digitale Stadt, in der Gebäude über leuchtende Linien miteinander verbunden sind und damit ein vernetztes Smart-City-System aus Daten, Infrastruktur und Kommunikation symbolisieren
#Netzwerk schlägt Zufall

Der Weg nach Futurama: Kooperation als Basis digitaler Stadtökosysteme

Nina Müller, Tizia Grether, Fraunhofer IESE, im Gespräch mit Milena Milivojevic, IM+io
Der Smart City Dialog ist eine Wissens- und Vernetzungsplattform des Bundes, die aus der Nationalen Dialogplattform Smart Cities und der Smart City Charta hervorgegangen ist. Über das Förderprogramm Modellprojekte Smart Cities werden derzeit 73 Kommunen unterstützt. Ziel ist es, Wissen zu teilen, Open-Source-Lösungen zu fördern und digitale Anwendungen gemeinsam zu entwickeln. Arbeitsgruppen, Entwicklungspartnerschaften und Communities ermöglichen den Austausch und die gemeinsame Softwareentwicklung. Zentrale Erkenntnisse betreffen insbesondere den Bedarf an Datenstrategien, Community- und Produktmanagement sowie langfristigen Betriebsstrukturen.

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Blumen, deren unterirdische Wurzeln sich zu einem farbigen Netzwerk verzweigen und damit die verborgenen Verbindungen und Grundlagen von Wachstum symbolisieren
#Netzwerk schlägt Zufall

Kein loses Geflecht: Warum Communities ohne Struktur nicht florieren

Quentin Aeberli, beUnity AG
Viele Netzwerke scheitern nicht an Ideen, sondern an fehlender Struktur und unklaren Kommunikationsräumen. beUnity zeigt, dass aktive Communities gezielt aufgebaut werden müssen – mit klaren Rollen, definierten Austauschformaten und einer zentralen Plattform. Mitgliederbefragungen, Workshops und eine strukturierte Rollout-Phase mit Multiplikator:innen bilden dabei die Grundlage. Studien unterstreichen den Wandel: Viele Menschen fühlen sich stärker mit Communities verbunden als mit Organisationen. Ziel ist es, fragmentierte Kommunikation zu bündeln und Beteiligung in Netzwerken nachhaltig zu erhöhen.

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modernes Gebäude, das vollständig von Pflanzen und Bäumen umgeben ist und symbolisch für nachhaltige Architektur sowie die Verbindung von Bauwesen und Natur steht
#Netzwerk schlägt Zufall

Substanz, die trägt: Warum CO2-speichernder Beton nur im Netzwerk funktioniert

Hoang Anh Nguyen, ecoLocked, im Gespräch mit Milena Milivojevic, IM+io
ecoLocked entwickelt seit 2021 eine Lösung, bei der Biochar als CO₂-Speicher in Beton eingesetzt wird. Der Ansatz verbindet Biocharproduzent:innen, Betonhersteller:innen, Bauherr:innen, Projektentwickler:innen und regulatorische Akteur:innen entlang der Bauwertschöpfungskette. Grundlage sind umfangreiche Datensätze aus Tests mit rund 100 Biochars und über 800 Betonrezepturen. Eine Produktionsanlage in Bernau bei Berlin überführt das Material in Zuschlagstoffe, die im Beton eingesetzt werden können. Über ein Lizenzmodell sollen regionale Netzwerke aufgebaut und lokale Wertschöpfung international skaliert werden.

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Umzugswagen, der mit einer überdimensionierten Menge an Möbeln, Kartons und Haushaltsgegenständen beladen ist und durch eine Wohnsiedlung fährt.
#Netzwerk schlägt Zufall

Zufall fährt nicht mit: Netzwerkdesign als Grundlage moderner Logistik

Katharina Kreutzer, MUVN – Die Mitfahrgelegenheit für Gegenstände
Moderne Logistiksysteme setzen zunehmend auf bessere Koordination statt auf mehr Bewegung. Effizienz entsteht dabei weniger durch neue Fahrzeuge, sondern durch intelligente Vernetzung vorhandener Mobilität. Peer-to-Peer-Logistik nutzt bestehende Fahrten, um Transportbedarfe abzudecken und ungenutzte Kapazitäten sinnvoll einzusetzen. Studien zeigen, dass ein großer Teil des urbanen Verkehrs auf unausgelastete Fahrzeugkapazitäten zurückgeht. Plattformen wie MUVN verbinden Privatfahrten, Logistikunternehmen und datenbasierte Steuerung, um Netzwerke zu stabilisieren, Auslastung zu verbessern und Emissionen zu reduzieren.

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