KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Der Weg nach Futurama: Kooperation als Basis digitaler Stadtökosysteme
stilisierte digitale Stadt, in der Gebäude über leuchtende Linien miteinander verbunden sind und damit ein vernetztes Smart-City-System aus Daten, Infrastruktur und Kommunikation symbolisieren

Der Weg nach Futurama:

Kooperation als Basis digitaler Stadtökosysteme

Nina Müller, Tizia Grether, Fraunhofer IESE, im Gespräch mit Milena Milivojevic, IM+io

(Titelbild: © Adobe Stock | 1683811833 | Swissdreams)

Kurz und Bündig

Der Smart City Dialog ist eine Wissens- und Vernetzungsplattform des Bundes, entstanden aus der Nationalen Dialogplattform Smart Cities und der Smart City Charta. Über das Förderprogramm Modellprojekte Smart Cities werden 73 Kommunen unterstützt. Zentrale Ziele sind Wissenstransfer, Open-Source-Nutzung und skalierbare Lösungen. Arbeitsgruppen, Entwicklungspartnerschaften und Communities fördern gemeinsame Softwareentwicklung. Wichtige Erkenntnisse sind der Bedarf an Datenstrategien, Community- und Produktmanagement sowie langfristigen Betriebsstrukturen.

Wenn mehrere Kommunen beginnen, gemeinsam Software zu entwickeln, verändert sich mehr als nur Technik. Plötzlich geht es um gemeinsame Daten, abgestimmte Prozesse und die Frage, wie Zusammenarbeit dauerhaft organisiert werden kann. Aus einzelnen Projekten entstehen Strukturen, die Wissen bündeln und Lösungen übertragbar machen. Dabei zeigt sich schnell, dass Kooperation Planung braucht und nicht zufällig funktioniert. Wie lassen sich aus vielen lokalen Initiativen stabile, gemeinsame Netzwerke aufbauen?

IM+io: Was ist der Smart City Dialog genau, welches Ziel verfolgt die Initiative und wie ist die Idee entstanden, Smart-City-Entwicklung in Deutschland systematisch zu vernetzen?

NM: Der Smart City Dialog ist eine vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen initiierte Wissens- und Vernetzungsplattform. Ziel ist es, Smart Cities im Austausch zwischen Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam zu gestalten. Grundlage war die Nationale Dialogplattform Smart Cities von 2016, aus der die Smart City Charta als Orientierungsrahmen entstanden ist. Darauf baut das Förderprogramm Modellprojekte Smart Cities auf, das Kommunen ermöglicht, neue Ansätze der integrierten Stadtentwicklung zu testen. Open Source und Wissenstransfer sollen Lösungen skalierbar machen und ein lernendes Netzwerk aufbauen. Der Webauftritt Smart-City-Dialog.de richtet an alle, die sich zum Thema Digitalisierung in der Stadtentwicklung informieren und vernetzen wollen.

IM+io: Es gibt 73 geförderte Modellprojekte. Wie kann man sich diese Struktur vorstellen? Arbeiten alle ähnlich oder gibt es große Unterschiede?

NM: Die Spannweite ist sehr groß. Es reicht vom kleinen Dorf über Landkreise bis hin zu großen Metropolregionen. Es sind also nicht nur Städte beteiligt. Wichtig ist immer, dass die geförderte Einheit modellhaft arbeitet. Manche Themen ähneln sich, aber vieles hängt davon ab, wie Infrastruktur und Ausgangslage vor der Förderung waren. Zusätzlich spielen Schwerpunktthemen eine Rolle, da die Förderung in drei Staffeln organisiert ist, die jeweils thematische Leitlinien haben. Gleichzeitig hat sich seit 2019 viel Wissenstransfer entwickelt, weil Projekte voneinander lernen und sich über Zeit weiterentwickeln.

TG: Viele Projekte haben zunächst mit einer Smart-City-Strategie begonnen. Dabei wurde analysiert, wie die Situation vor Ort ist, welche Stakeholder wichtig sind und welche stadtentwicklungspolitischen Ziele verfolgt werden sollen. Daraus wurden dann konkrete Maßnahmen, digitale Projekte oder Softwarelösungen abgeleitet. Wichtig ist, dass diese immer einen klaren räumlichen und strategischen Bezug haben und auf die definierten Ziele einzahlen.

IM+io: Es gibt außerdem mehrere Arbeitsgruppen für diese Projekte. Welche Rolle spielen diese Gruppen konkret?

TG: Die Arbeitsgruppen fördern vor allem die interkommunale Zusammenarbeit. Es gibt Themen, die viele Kommunen gleichzeitig beschäftigen, etwa City-Apps, urbane Datenplattformen oder Digitale Zwillinge. In diesen Gruppen tauschen sich Kommunen über Erfahrungen aus, sprechen über Anforderungen und entwickeln teilweise gemeinsam Lösungen weiter. Es geht also vom Erfahrungsaustausch bis hin zu gemeinsamer Entwicklung und Umsetzung.


NM: Manche Themen betreffen alle Kommunen gleichermaßen, etwa Standards oder regulatorische Vorgaben. Technische Detailentscheidungen sind dagegen oft individueller und werden eher in kleineren Gruppen abgestimmt. Dadurch entstehen unterschiedliche Ebenen der Zusammenarbeit.

IM+io: Wie läuft eine Zusammenarbeit praktisch ab? Können Sie das an einem Beispiel erklären?

TG: Grundlage ist immer die Strategie der jeweiligen Kommune. Darauf aufbauend entstehen erste Partnerschaften, oft aus regionalen Zusammenhängen heraus. Ein Beispiel ist das Südwest-Cluster, in dem mehrere Kommunen gemeinsam eine urbane Datenplattform entwickeln. Sie stimmen Bedarfe ab und schreiben Lösungen gemeinsam aus. Kooperation kann aber auch aus Arbeits- und Entwicklungsgemeinschaften heraus entstehen, wenn mehrere Kommunen ähnliche Herausforderungen erkennen und sich dazu zusammenschließen. In gewisser Weise funktioniert das auch wie eine Matchmaking-Plattform.

IM+io: Im Kontext der Förderung gibt es ein Open-Source-Gebot. Was bedeutet das konkret für die Kommunen?

NM: Open Source bedeutet, dass Softwarecode öffentlich zugänglich ist, inklusive Dokumentation. Dadurch können andere Kommunen Lösungen übernehmen und weiterentwickeln. Gleichzeitig reduziert das die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern. Ziel ist, dass geförderte Lösungen langfristig transferierbar bleiben.

TG: Der Code wird zentral über OpenCode bereitgestellt. Kommunen können ihn gemeinsam mit Dienstleistern nutzen oder weiterentwickeln. Besonders viel Potenzial entsteht, wenn mehrere Kommunen Entwicklungspartnerschaften bilden. Wenn jede Kommune alleine weiterentwickelt, entstehen schnell unterschiedliche Versionen. Gemeinsame Entwicklung spart Kosten und erhält Synergien. Dafür braucht es klare Strukturen wie Community- und Produktmanagement.

IM+io: Wie sind solche Community- und Produktmanagement-Strukturen organisiert?

TG: Das findet statt in unterschiedlichen Modellen. Die Verantwortung kann entweder eine Kommune, ein Dienstleister oder gewisse Interessensvertretungen inne haben. Ein Beispiel ist die Initiative Civitas Connect. Der Verein übernimmt das Community- und Produkmanagement einer gemeinsamen urbanen Datenplattform für mehrere Kommunen.


NM: Die Vernetzung der Kommunen und das Sichtbarmachen von Aktivitäten und Ergebnissen über die Plattform Smart City Dialog ist extrem wertvoll. Langfristige Strukturen entstehen oft unabhängig vom Projekt weiter, weil Softwarelösungen über Förderzeiträume hinaus betrieben werden müssen.

IM+io: Ein Beispiel für weiterführende Zusammenarbeit ist „Connected Urban Twins“ (CUT), ein Projekt, in dem mehrere Großstädte gemeinsam Digitale Zwillinge entwickelt haben und urbane Daten, Modelle und Anwendungen zwischen den Städten vernetzbar machen. Wie funktioniert so etwas in der Praxis?

NM: CUT ist ein interessantes Beispiel, aber auch ein Sonderfall und nicht direkt mit vielen anderen Projekten vergleichbar. Dort haben sich drei Großstädte zusammengetan, Hamburg, Leipzig und München, die deutlich mehr Ressourcen, Personal und oft schon Erfahrung mit datengetriebenen Stadtprojekten haben. Sie starten also nicht bei null. Zusätzlich konnten die drei Städte aus Eigenmitteln einen Teil der geförderten Stellen dauerhaft weiterfinanzieren und so das aufgebaute Fachwissen in der Verwaltung sichern. Genau das ist für die Weiterarbeit entscheidend, weil Netzwerke, Kontakte und technisches Know-how so über die Projektförderung hinaus bestehen bleiben.
Außerdem haben die Kommunen aktiv weitere Förderungen eingeworben, auch auf EU-Ebene. Im Vergleich dazu arbeiten zum Beispiel im Südwest-Cluster kleinere Kommunen, Landkreise und ländliche Regionen zusammen. Dort müssen Verstetigung, Finanzierung und Weiterentwicklung ganz anders organisiert werden. Deshalb kann man aus CUT viel lernen, sollte es aber nicht als Maßstab für alle Kommunen sehen.

IM+io: Was ist aus Ihrer Sicht unabhängig von Größe und Ressourcen für alle Kommunen gleich wichtig, wenn es um Verstetigung und Zusammenarbeit über die Förderung hinaus geht?

NM: Zwei Dinge sind aus meiner Sicht wirklich für alle relevant. Erstens spielen politische Bedingungen immer mit rein. Wahlen, neue Mehrheiten, veränderte Prioritäten, das beeinflusst Projektverläufe direkt. Das ist vor Ort nicht nur eine Formalie, sondern kann darüber entscheiden, ob ein Vorhaben weitergeführt wird oder ob es langsam ausläuft. Zweitens ist es entscheidend, Mehrwerte sehr klar zu machen, und zwar nicht nur abstrakt, sondern praktisch und nachvollziehbar. Gerade kleinere Kommunen brauchen Argumente, um zu sagen: Wir finanzieren diese Lösung auch im Longrun, also über die Förderzeit hinaus. Wenn man diesen Mehrwert nicht sichtbar macht, fehlt schnell die Begründung, warum laufende Kosten für Wartung, Betrieb, Weiterentwicklung oder Personal getragen werden sollen.


TG: Und ich würde ergänzen: Gerade weil Softwarelösungen nicht nach drei Jahren „fertig“ sind, muss man früh mitdenken, wie man den Dauerbetrieb organisiert. Das ist häufig der Punkt, an dem viele merken, dass es nicht nur um Umsetzung geht, sondern um Betrieb, Pflege, Weiterentwicklung und auch um die Frage, wie man Wissen in der Kommune hält. Das gilt für alle, egal ob groß oder klein.

IM+io: Wie erleben Sie den Umsetzungsstand insgesamt, über alle Kommunen hinweg?

NM: Die Kommunen sind in drei Staffeln gestartet, deshalb ist der Umsetzungsstand unterschiedlich, aber alle sind sehr engagiert dabei. Das finde ich wirklich bewundernswert, weil jede Kommune, ob klein oder groß, eigene Herausforderungen hat. Und es sind unterwegs Dinge passiert, die niemand geplant hatte. Ein Beispiel ist die Pandemie, die mitten in die Förderphase gefallen ist. Dadurch konnten manche Dinge nicht so umgesetzt werden, wie es ursprünglich gedacht war. Trotzdem sind die Kommunen dran, in ihren Möglichkeiten, mit ihren Ressourcen, und arbeiten weiter. Das ist ein wichtiger Punkt, weil die Maßnahmen der Modellprojekte nicht unter Laborbedingungen stattfinden, sondern in der Realität von Verwaltung, Politik und Alltag.

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Abbildung 1: Zusammenarbeit in einer Arbeitsgruppe. (DLR)

IM+io: ab es Erkenntnisse, die Sie überrascht haben, also bei echten Bedarfen oder bei dem, was sich am Ende als wichtig herausgestellt hat?

NM: Überraschend war vor allem, wie stark der Bedarf nach Entwicklungspartnerschaften und klaren Strukturen geworden ist. Das wurde erst sichtbar, weil viele Kommunen tatsächlich Softwarelösungen umgesetzt haben. Dabei hat sich gezeigt, dass für viele Smart-City-Anwendungen zuerst IT-Basisinfrastruktur wie Datenplattformen nötig ist und zusätzlich Community-Management, um gemeinsame Weiterentwicklung überhaupt zu organisieren. Gleichzeitig hat die interkommunale Zusammenarbeit stark zugenommen. Kooperationen entstehen heute über große Distanzen hinweg, und dass das in der Praxis so gut funktioniert, ist bemerkenswert und sollte langfristig erhalten bleiben.

IM+io: Und umgekehrt: Gibt es etwas, das überraschend schwierig ist, wenn man Netzwerke so stark ausbaut und viele Beteiligte zusammenbringt?

TG: Man muss unterscheiden zwischen dem Gesamt-Netzwerk aller Kommunen und vielen Teilnetzwerken zu einzelnen Themen. Eine zentrale Herausforderung zeigt sich aber überall: Je größer die Zusammenarbeit wird, desto mehr Struktur braucht sie.
Während drei Kommunen vieles informell klären können, braucht man bei 40 Beteiligten klare Prozesse, Rollen und abgestimmte Entwicklungswege. Dieser Bedarf ist sehr schnell gewachsen. Die wichtigste Erkenntnis daraus ist, dass strukturierte Weiterentwicklung von Anfang an mitgedacht werden muss, sonst wird Zusammenarbeit schnell unübersichtlich.


NM: Eine sehr praktische Herausforderung ist zusätzlich das Vergaberecht. Wenn viele Kommunen gemeinsam ausschreiben und aus verschiedenen Bundesländern kommen, treffen unterschiedliche Vorgaben und Schwellenwerte aufeinander. Das macht gemeinsame Vergaben komplex und zeitaufwändig. Teilweise dauert es ein Jahr, bis eine Vergabe vorbereitet, durchgeführt und vergeben ist. Nach außen wirkt das oft wie Stillstand, obwohl intern sehr viel Arbeit passiert.

IM+io: Wenn Sie zurückblicken: Welche Erkenntnisse hätten Sie gern früher gehabt? Was hätte man anders aufbauen können?

TG: Ein zentraler Punkt ist, Community- und Produktmanagement von Anfang an mitzudenken, sobald mehrere Kommunen Open-Source-Lösungen gemeinsam entwickeln oder nutzen. In der Softwareentwicklung ist das etabliert, für Kommunen ist es neu. Ohne klare Struktur verliert man schnell Synergien, entwickelt parallel und zahlt Wartung und Weiterentwicklung mehrfach. Vieles war am Anfang auch nicht absehbar, zum Beispiel wie viele Kommunen tatsächlich City-Apps oder urbane Datenplattformen umsetzen. Erst in der Praxis wurde sichtbar, dass genau dafür langfristige Strukturen nötig sind.


NM: Viele Leitfäden, Musterverträge oder Regelungen für Datennutzung und Zusammenarbeit entstehen erst jetzt in der Umsetzung. Mit dem heutigen Wissen hätte man am Anfang mehr Vorlagen bereitstellen können. Gleichzeitig zeigt die Erfahrung auch: Viele Themen wurden erst sichtbar, als Kommunen konkret in die Umsetzung gegangen sind.


NM: Eine sehr praktische Herausforderung ist zusätzlich das Vergaberecht. Wenn viele Kommunen gemeinsam ausschreiben und aus verschiedenen Bundesländern kommen, treffen unterschiedliche Vorgaben und Schwellenwerte aufeinander. Das macht gemeinsame Vergaben komplex und zeitaufwändig. Teilweise dauert es ein Jahr, bis eine Vergabe vorbereitet, durchgeführt und vergeben ist. Nach außen wirkt das oft wie Stillstand, obwohl intern sehr viel Arbeit passiert.

IM+io: Wenn sich Technologie und Anforderungen so schnell verändern: Was kommt aus Ihrer Sicht in den nächsten Jahren an Themen auf die Kommunen zu?

NM: Externe Ereignisse und Trends haben großen Einfluss. Die Pandemie war ein Katalysator für digitale Bürgerkommunikation, aktuell prägt Künstliche Intelligenz viele Diskussionen. Dadurch entstehen neue Fragen rund um Datenqualität, Datenformate, Nutzung und ethische Aspekte. Gleichzeitig wird das Thema digitale Souveränität wichtiger, also wie Kommunen und Europa mit Daten, KI und Open Source umgehen, um resilient zu bleiben. Parallel geht es in den nächsten Jahren stärker in den Dauerbetrieb: Dann zeigt sich, welche Software echten Mehrwert liefert und welche Lösungen wieder verschwinden.


TG: Eine zentrale Erkenntnis ist, dass jede datenbasierte Anwendung funktionierendes Datenmanagement und Data Governance braucht. In vielen Projekten hat sich gezeigt, dass man zuerst klären muss, welche Daten vorhanden sind, wo sie liegen, wie aktuell und nutzbar sie sind und ob sie geteilt werden dürfen. Fehlen diese strategischen Grundlagen, muss man in der Umsetzung oft einen Schritt zurückgehen. Deshalb entwickeln aktuell viele Kommunen eigene Datenstrategien.

IM+io: Wenn wir in drei Jahren wieder sprechen, was wäre dann das wichtigste Thema, auf das Sie zurückblicken?

NM: Ich glaube, wir werden viel weiter sein bei der Frage, was wir mit KI wirklich machen wollen und wie wir mit Daten umgehen und wie wir mit Daten umgehen. Dabei geht es um Themen wie Open Data aber auch ethische Fragen und die praktische Umsetzung. Und ich glaube, wir werden Open-Source-Strukturen stärker geprüft und gestärkt haben. Es gibt immer wieder Sorgen, dass Open Source angreifbarer ist, weil es offen ist. Das ist nicht zwingend so, aber es braucht Kompetenzaufbau und es braucht aktive Communities, die Code pflegen und aktuell halten. Das benötigt man bei proprietärer Software auch. Und ich glaube, wir werden viel diskutiert haben, was diese Themen für unsere Souveränität und Resilienz bedeuten.

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